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Liga-Modus am Prüfstand: Bleiben Play-off-Spiele?

Nach über einem Jahr steht der neue Bundesliga-Modus auf dem Prüfstand. Im Fokus dabei: die höchst umstrittenen Play-off-Spiele.

Im November 2016 war die Änderung des Bundesliga-Formats beschlossen worden, in der Spielzeit 2018/19 erlebte der Modus seine Premiere. Gut ein Jahr danach startet die Bundesliga eine Evaluierung, die bei der Klub-Konferenz im Juni beschlossen wurde.

Wieder mit von der Partie ist das niederländische Consulting-Unternehmen Hypercube, das die Liga bereits im Reformprozess beraten hat. Dabei werden die Vereine und die Trainer einbezogen, im Dezember dann ein Bericht präsentiert werden.

Größter Kritikpunkt des Formats ist das Play-off, in dem ein Europacup-Ticket ausgespielt wird. Gleich in der ersten Saison wurden der Bundesliga die Schwächen aufgezeigt. So wurden drei Play-off-Spiele in fünf Tagen ausgetragen. Für Unmut sorgte, dass Mattersburg als Achter noch eine Chance auf einen Europacup-Startplatz hatte, spusu SKN St. Pölten als Sechster aber nicht. Entscheidend wird dabei sein, ob Österreich vier oder fünf Europacup-Startplätze hat.

zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Ebenfalls heiß diskutiert wurde die Punkte-Halbierung nach dem Grunddurchgang. Diese soll allerdings beibehalten werden. In der abgelaufenen Saison hätte es bei vollen Punkten nur eine Änderung gegeben: Hartberg hätte die Admira überholt, wäre Vierter in der Qualifikationsgruppe geworden.

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