Austria

Laut Medienberichten: Real Madrid will neuen Klubbewerb

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© APA/AFP/OSCAR DEL POZO / OSCAR DEL POZO

12/06/2019

Es geht um einen globalen Bewerb, der jährlich ausgetragen werden soll. Klubpräsident Perez führt Gespräche.

Champions-League-Rekordsieger Real Madrid will laut Financial Times einen weltweiten Konkurrenzwettbewerb zur Königsklasse des europäischen Fußballs aufbauen. Die Zeitung berichtete am Donnerstagabend unter Hinweis auf nicht namentlich genannte Quellen, dass Real-Präsident Florentino Perez mit dem Finanzunternehmen CVC Capital Partners entsprechende Gespräche geführt habe.

Es gehe dabei um einen weltumspannenden Klubwettbewerb, der jährlich ausgetragen werden soll. Ein Modell bestehe aus zwei Ligen mit je 20 Mannschaften. Acht dieser Mannschaften könnten die Gründungsmitglieder der Welt-Klubvereinigung WFCA sein, zu deren Präsident Perez im vergangenen Monat gewählt worden war. Das sind Real, AC Milan, Auckland City (Neuseeland), Boca Juniors und River Plate (beide Argentinien), Club America (Mexiko), Guangzhou Evergrande (China) und Mazembe (DR Kongo).

Verhandlungen mit der FIFA

Das Finanzunternehmen soll zudem mit dem Weltverband FIFA über die Vermarktungsrechte an der aufgewerteten Club-Weltmeisterschaft verhandeln. Nach Informationen der "New York Times" haben Konkurrenten bis zum 19. Dezember Zeit, ihre Angebote einzureichen.

Die Premiere der reformierten Club-WM mit 24 Mannschaften findet 2021 in China statt. Das Turnier wird den Confederations Cup ersetzen, der im Jahr vor der Winter-WM 2022 in Katar aufgrund der enormen Hitze am Persischen Golf ohnehin nicht im Sommer hätte stattfinden können. Geplant ist eine Ausrichtung alle vier Jahre. CVC hielt bereits die Rechte an der Formel 1 sowie an der Motorrad-WM und ist im großen Stil in der englischen Rugby-Liga engagiert.