Austria

Länder wollen Gratis-Grippeimpfung für jeden

Zu Beginn der Corona-Krise befand sich Österreich auf dem Höhepunkt einer (jährlichen) Grippeepidemie; mit der Gefahr, dass auch deshalb, bei einer massiven Ausbreitung des Covid-19-Virus, die Spitalskapazitäten überlastet werden. Als eine Reaktion auf die Corona-Pandemie war deshalb gestern bei der Konferenz der Landes-Gesundheitsreferenten die Influenza-Vorsorge eines der Hauptthemen.

Eine Impfpflicht gegen Influenza fordere man nicht, sagte die Konferenzvorsitzende, Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander (VP). Wohl aber gab es einen einstimmigen "Feststellungsbeschluss", der an den Bund gerichtet ist: Die Influenza-Impfung müsse "eine Basisleistung der Krankenversicherung" sein, heißt es in der an Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne) übermittelten Forderung, also für die Patienten gratis beim niedergelassenen Arzt.

"Alle Wissenschafter raten dringend, die Influenza-Durchimpfungsrate drastisch anzuheben", begründete der niederösterreichische LH-Stv. Martin Eichtinger (VP). Er nannte auch die Länder-Forderung, auch Sanitäter, Apotheker und Pflegepersonal zur Verabreichung der Influenza-Impfungen zu berechtigen.

Damit geht die Länder-Forderung deutlich weiter als ein jüngster Vorstoß des Gesundheitsministeriums. Dieses verlautete am Donnerstag, man wolle die Impfung gegen die saisonale Grippe in das Gratis-Kinder-Impfprogramm aufnehmen. Dazu würden bereits Gespräche mit den Sozialversicherungen laufen.

Statt einer Impfpflicht soll es bis Herbst eine breit angelegte Kampagne für die Influenza-Impfung geben, eine Arbeitsgruppe dafür wurde eingesetzt.

Als "Lehre aus Corona" fordern die Länder auch eine bundesweite Festlegung im Gesundheits-Strukturplan, mit welchen Kapazitäten die Spitäler für eine Pandemie vorsorgen müssen.

"Wir brauchen auch Klarheit für die Finanzierung des Gesundheitswesens", sagten Wiens Stadtrat Peter Hacker (SP) und der Salzburger LH-Stv. Christian Stöckl (VP) : Auch das Gesundheitswesen brauche ein "großes Hilfspaket". Sonst würden auch die Länder bei der Spitalsfinanzierung überfordert. Es müsse, so die Ländevertreter, Zuschüsse aus Steuergeld für die Sozialversicherer geben, "die für tatsächliche Einnahmen-Ausfälle für die Spitalfinanzierung weitergegeben werden". (bock)

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