Austria

Land startet eigene Buslinie vom Südburgenland nach Graz

Transport-Gesellschaft kostet dem Land eine Million Euro und bringt Pendler und Studenten vom Süden nach Graz

von Roland Pittner

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Graz zu kommen, ist aus den Bezirken Oberwart und Güssing nicht einfach. Seit März hat das Land deshalb eine neue Linie geschaffen, die Pendler von Güssing, Stegersbach und Oberwart nach Graz bringt. Dazu wurde eine Verlängerung zweier bestehender Postbuslinien von Hartberg und Fürstenfeld in die steirische Landeshauptstadt gestartet.

Einziges Manko: Eine Fahrt nach Graz dauert rund zwei Stunden. Deshalb will das Land nun die Sache selbst in die Hand nehmen und gründet eine neue Landesgesellschaft, die künftig Linienbusse nach Graz betreiben soll, wie der zuständige Landesrat Heinrich Dorner am Mittwoch bekannt gab. 90 Minuten pro Fahrt von Oberwart, Güssing und Stegersbach nach Graz sind das Ziel. „Um den Betrieb für burgenländische Fahrgäste zu optimieren, wollen wir eine möglichst direkte Kursführung verwirklichen“, sagt Dorner. Eine Million Euro lässt sich das Land die neue Gesellschaft kosten, die als Tochter der Verkehrsinfrastruktur Burgenland GmbH, einer Landestochter, firmieren wird.

Neue Busse

„Vorgesehen ist mit Stand Oktober 2020 die Anschaffung von vier 20-Sitzer-Bussen, zwei Achtsitzer-Pkw sowie die Beschäftigung von bis zu zehn Lenkern und einer Reinigungskraft“, sagt Projektleiter Wolfgang Werderits, der die Geschäftsführung der neuen Verkehrsbetriebe Burgenland GmbH übernimmt. Der Polizist und langjährige Mitarbeiter beim Busunternehmen Dr. Richard hat die Geschäftsführung interimistisch inne.

Der Fahrplan sieht an Werktagen von Montag bis Freitag sechs Kurspaare von Güssing, Oberwart und Stegersbach nach Graz vor. Zusätzlich sind auch je zwei Kurspaare an Sonn- bzw. Feiertagen vor Werktagen angedacht.

Start

„Planmäßiger Start des Busbetriebes ist der 12. Dezember 2020, dann werden die Fahrten bis zum Anschluss Hartberg und Fürstenfeld der Post durchgeführt. Mit 12. Jänner 2021 startet der Vollbetrieb“, sagt Werderits. In Graz werden dann direkt vom Südburgenland aus mehrere Stationen angefahren, vom Magna Werk bis hin zum Landesklinikum. Entlang der Strecken (siehe Zusatzbericht, Anm.) können die Busse auch regional genutzt werden. „Es kann von Moschendorf auch nur nach Güssing gefahren werden“, sagt Werderits. Die Fahrpreise richten sich je nach Einstiegsort, eine Einzelfahrt von Oberwart oder Güssing nach Graz kostet 16,60 Euro, die Wochenkarte 41,10 und die Jahreskarte 1.443 Euro.

Für den südburgenländischen Tourismus soll der Linienverkehr Tagesgäste aus Graz bringen. „Deshalb fahren wir auch die Thermen Stegersbach und Bad Tatzmannsdorf an, oder das Weinmuseum in Moschendorf“, sagt Werderits. Die Busse sind auch mit Fahrradträgern ausgerüstet.

Linie B1
Der Bus fährt in Moschendorf los, über Heiligenbrunn, Strem, Güssing, Neustift, Heiligenkreuz, Poppendorf, Eltendorf, Dobersdorf und Rudersdorf  

Linie B2
Die zweite Linie geht von Bad Tatzmannsdorf über Oberwart und Markt Allhau P&R nach  Graz

Linie B3
Von Stegersbach beim Park-&-Ride über Burgauberg, Rohrbrunn, Deutsch Kaltenbrunn und Rudersdorf geht es nach Graz 

www.südburgenland-bus.at

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