Austria

Kunst und Kultur: Offener Tiroler Brief nach Wien

In der aktuellen Covid-Verordnung der Bundesregierung werden Theater, Opernhäuser, Kinos und weitere Kulturzentren unverständlicherweise unter „Freizeiteinrichtungen“ eingeordnet. Die Kulturschaffenden sehen diese Einrichtungen jedoch nicht als reine Orte für Belustigung, Spaß und Unterhaltung, sondern primär als gesellschaftlich bedeutsame Bildungseinrichtungen und Plätze der Kunstproduktion und Vermittlung.

Hunderte schlossen sich Brief an
Elf Vertreterinnen und Vertreter von Tiroler Kultureinrichtungen ergriffen daher die Initiative und appellieren jetzt in einem offenen Brief an die österreichische Bundesregierung, Kunst und Kultur als systemrelevanten Teil der Gesellschaft anzuerkennen und in den künftigen Maßnahmen nicht mit privaten Zusammenkünften gleichzusetzen. Hunderte Künstlerinnen und Künstler sowie Vertreter von Kulturorganisationen aus ganz Österreich haben sich diesem flammenden Appell bereits angeschlossen.

Mit drei der elf Initiatoren dieser von Tirol ausgehenden Initiative suchte die „Krone“ das Gespräch. Helene Schnitzer (Tiroler Kulturinitiativen/TKI): „Wir wollen, dass Kunst und Kultureinrichtungen ihrem tatsächlichen gesellschaftlichen Wert entsprechend wahrgenommen werden und auch in Zukunft in den Verordnungen so behandelt werden.“

Johannes Reitmeier (Tiroler Landestheater/TLT): „Als gebürtiger Deutscher habe ich immer das österreichische Kulturverständnis im Ausland hochleben lassen. Leider hat sich hierbei in der letzten Zeit etwas anderes herausgestellt.“ Hannah Crepaz (Osterfestival, musik+): „Die junge Generation, die sich derzeit in Ausbildung befindet, wird sich sicherlich überlegen, ob sie wirklich nur rein als Künstler tätig sein wollen!“ Hubert Berger

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