Austria

Kritik an Schutzmaskenpflicht beim Einkaufen; USA mit über 3.000 Toten

CORONAVIRUS: SUPERMARKT-BESUCH NUR NOCH MIT MASKEN

© APA/HELMUT FOHRINGER / HELMUT FOHRINGER

Tag 16 der Ausgangsbeschränkungen: Rund 9.600 Infizierte, in Österreich kommt verpflichtender Mund-Nasen-Schutz - es gibt Kritik. Lesen Sie nationale und internationale Entwicklungen in unserem Live-Ticker.

von Josef Siffert

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Live-Ticker: Die aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise

  • vor 6 h

    Gute Nacht!

    Für heute verabschieden wir uns aus dem Homeoffice und wünschen eine gute Nacht. Morgen um 5.30 Uhr übernimmt an dieser Stelle Kollege Josef Siffert.

  • vor 7 h

    Frankreich warnt vor schweren Nebenwirkungen

    Frankreichs Arzneimittelbehörde ANSM hat mögliche gefährliche Nebenwirkungen bis hin zu Todesfällen bei neuen Methoden zur Behandlung der Lungenkrankheit Covid-19 festgestellt. Bei Corona-Patienten, die mit Plaquenil oder anderen Medikamenten wie Kaletra behandelt wurden, seien rund 30 verschiedene unerwünschte schwere Nebenwirkungen aufgetreten, sagte ANSM-Direktor Dominique Martin Montag der Nachrichtenagentur AFP.

    So habe es auch drei Todesfälle gegeben. Plaquenil enthält den Wirkstoff Hydroxychloroquin, der in der Malaria-Prophylaxe Anwendung findet. Kaletra enthält eine Kombination aus den Wirkstoffen Lopinavir und Ritonavir, die üblicherweise zur Behandlung von HIV-Patienten eingesetzt werden.

  • vor 7 h

    USA wollen Schutzausrüstung nach Italien schicken

    Die USA werden nach Angaben von Präsident Donald Trump Schutzausrüstung in Wert von etwa 100 Millionen Dollar nach Italien schicken. Er habe dies dem Ministerpräsidenten des Landes in einem Gespräch mitgeteilt, sagt Trump. Zuvor rief Trump die US-Bürger auf, im Kampf gegen das Virus weiter auf Distanz zueinander zu bleiben. Jeder könne dabei helfen, „diesen Krieg zu gewinnen“, sagte er. „Das ist unsere gemeinsame patriotische Pflicht.“ Die kommenden 30 Tage würden eine Herausforderung werden.

  • Trump: USA haben schon eine Million Menschen getestet

    Die USA haben nach Angaben von US-Präsident Donald Trump bereits mehr als eine Million Menschen auf das Coronavirus getestet. „Heute haben wir einen wichtigen Meilenstein im Krieg gegen das Coronavirus erreicht“, sagte Trump am Montagabend bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Gesundheitsminister Alex Azar sagte, täglich würden inzwischen fast 100.000 Tests ausgeführt.

    Die Trump-Regierung war in die Kritik geraten, weil die Tests auf das Coronavirus in den USA zunächst fehlerhaft waren und extrem schleppend anliefen. Gouverneure von Bundesstaaten beklagen, dass es immer noch nicht genug Tests gibt. In den USA gibt es inzwischen rund 160.000 bestätigte Infektionen mit dem neuen Coronavirus - mehr als in jedem anderen Land der Welt. Rund 3.000 Menschen starben.

  • Coronavirus: Florida lässt Kreuzfahrtpassagiere nicht von Bord

    Das Kreuzfahrtschiff "Zaandam" mit vier Toten und zwei Corona-Verdachtsfällen an Bord darf seine Passagiere nicht im US-Bundesstaat Florida an Land gehen lassen. Er sehe die Lage an Bord der "Zaandam" als "großes, großes Problem", sagte Floridas Gouverneur Ron DeSantis am Montag dem Sender Fox News.

  • Florenz: Amazon-Mitarbeiter streiken

    Etwa ein Drittel der Amazon-Mitarbeiter am Standort Calenzano bei Florenz ist nach Gewerkschaftsangaben in Streik getreten, um bessere Sicherheitsvorkehrungen durchzusetzen. "Einige Beschäftigte benutzen Schutzmasken tagelang anstatt jeden Tag neue Masken zu bekommen", sagt ein Gewerkschaftsvertreter. Amazon erklärt, der Betrieb in Calenzano sei nicht beeinträchtigt. Die Zahl der Auslieferungen sei bereits heruntergefahren und die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt worden. An dem Standort arbeiten rund 300 Menschen, mehr als zwei Drittel von ihnen als selbstständige Kurierfahrer, die Pakete ausliefern.

  • Kalifornien benötigt 50.000 zusätzliche Krankenbetten

    Kalifornien braucht mindestens 50.000 zusätzliche Krankenbetten, um die Versorgung von Patienten zu bewältigten. Dies teilte der Gouverneur des US-Westküstenstaates, Gavin Newsom, am Montag mit. Mit einer neuen Gesundheitsinitiative wolle er in den kommenden Wochen zusätzlich 37.000 Ärzte, Pfleger, Krankenschwestern und Pharmazeuten mobilisieren.

    Das soll passieren, indem etwa Personal aus dem Ruhestand geholt oder Studenten eingesetzt werden, sagte der Demokrat. Auch in Kalifornien haben steigende Infiziertenzahlen in der Corona-Pandemie das Gesundheitssystem überlastet. In den vergangenen vier Tagen habe sich die Zahl der Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern verdoppelt, sagte Newsom. Am Wochenende war ein Lazarettschiff des US-Militärs in Los Angeles eingetroffen. Die "Mercy" soll mit ihren 1.000 Betten als zusätzliche Klinik dienen.

    In Kalifornien sind nach Informationen am Montag mehr als 6.300 Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen, in dem Westküstenstaat starben bereits 133 Menschen. Besonders besorgniserregend ist die Lage im Bundesstaat New York mit über 66.000 bestätigten Coronavirus-Fällen.

  • Supermärkte als Testballon

    Die heute präsentierte Maskenpflicht in Supermärkten fungiert für die Bundesregierung offenbar als Testballon für eine künftige Handelsöffnung. Man werde sich zunächst einmal anschauen, wie die Maskenpflicht in den Supermärkten funktionieren wird, sagte Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) soeben in der "ZiB2". Es sei jedoch "eine Maßnahme, die wir dann auf andere Geschäfte ausrollen können".

  • Weltbank verurteilt Exportbeschränkungen auf Medizingüter

    Die Weltbank ruft die G20-Staaten auf, keine neuen Exportbeschränkungen für wichtiges medizinisches Material, Lebensmittel oder andere Schlüsselprodukte zu erlassen. Stattdessen sollten Zölle auf derartige Güter gesenkt oder abgeschafft werden, erklärt die Weltbank.

  • Coronavirus in New York: "Härteste Wochen liegen noch vor uns"

    Früher als geplant ist die USNS Comfort im New Yorker Hafen eingetroffen. Dort, wo sonst Hochhaus-große Kreuzfahrtschiffe ankern, zieht jetzt das schwimmende Krankenhausschiff der US-Navy die Blicke der Schaulustigen auf sich.

    Zur Reportage:

  • US-Börsen weiterhin im Aufschwung

    Die vage Hoffnung auf medizinische Fortschritte in der Erkennung und Bekämpfung des neuartigen Coronavirus hat am Montag den US-Börsen Auftrieb gegeben. Der Erholungsschub aus der Vorwoche geht an der Wall Street damit weiter.

    Der Dow Jones gewann weitere 3,19 Prozent bzw. 690,70 Einheiten auf 22.327,48 Punkte, nachdem sich der weltbekannteste Börsenindex in der vergangenen Handelswoche mehr als zwölf Prozent erholt hatte und damit die beste Wochenperformance seit dem Jahr 1938 verbuchte. Beim S&P-500 gab es zum Wochenauftakt ein Plus in Höhe von 3,35 Prozent bzw. 85,18 Punkte auf 2.626,65 Einheiten zu sehen. Der Nasdaq Composite verbesserte sich um 3,62 Prozent oder 271,77 Punkte auf 7.774,15 Punkte.

    Die Krise mit weltweit steigenden Zahlen von Infektionen und Verstorbenen steht nach wie vor im Fokus und löst immer wieder sehr volatile Schwankungen aus. Aktuell stützten die Hoffnungen auf schnellere Massentests sowie umfangreiche Forschungen für einen Impfstoff gegen das neuartige Virus, hieß es am Markt.

  • Drei weitere Infizierte bei Wiener UN-Organisationen

    Bei den in Wien angesiedelten UN-Organisationen gibt es drei neue Fälle von Coronavirus-Infizierten. Dies gab der Informationsdienst der Vereinten Nationen in Wien (UNIS) am Montagabend bekannt. Die drei Mitarbeiter seien für die Internationale Atomenergie Organisation (IAEO) tätig. Damit gebe es insgesamt neun Coronavirus-Infizierte unter den im Vienna International Center (VIC) tätigen Personen.

  • Italien will Maßnahmen bis Ostern verlängern

    Die italienische Regierung will die bis zum 3. April beschlossene Ausgangssperre und den Produktionsstopp bis Ostern verlängern. Dies teilte der italienische Gesundheitsminister Roberto Speranza am Montagabend mit.

    Aus Analysen des technisch-wissenschaftlichen Komitees sei hervorgegangen, dass die Eingrenzungsmaßnahmen "mindestens bis Ostern" verlängert werden sollten. "Die Regierung bewegt sich in diese Richtung", schrieb der Gesundheitsminister.

    Der Präsident von Italiens Oberstem Gesundheitsinstitut CSS, Franco Locatelli, betonte bei einer Pressekonferenz in Rom, die Bedingungen für eine Auflockerung der Ausgangssperre seien vorerst nicht vorhanden. Die Epidemiekurve in Italien nehme zwar nicht zu, man könne jedoch nicht von einem Ende der Seuche sprechen.

  • Bachmann-Preis findet doch statt

    Das Wettlesen um den Ingeborg-Bachmann-Preis 2020 soll nun doch stattfinden - in einer digitalen Version.

    Mehr dazu hier:

  • "Ich vertraue Gott": Erstmals römischer Kardinal positiv

    Zum ersten Mal ist in Italien ein Kardinal positiv auf das Covid-19 getestet worden. Der römische Kardinal Angelo De Donatis, Generalvikar der Diözese Rom, infizierte sich mit dem Coronavirus. Nach einigen Symptomen unterzog er sich dem Test und wurde in die Poliklinik "Gemelli" eingeliefert, berichteten italienische Medien.

    Der Kardinal habe zwar Fieber, doch sein Zustand sei insgesamt gut. Seine engsten Mitarbeitern wurden unter Heimquarantäne gestellt. "Ich vertraue Gott und dem Gebet von Euch allen, Gläubigen der Kirche in Rom. Ich teile in dieser Stunde das Leid vieler Brüder und Schwestern", kommentierte der Kardinal seine Situation. Die Diözese Rom hat wegen der Coronavirus-Krise alle Kirchen bis zum 3. April geschlossen.

    Im Vatikan wurden bisher sechs Personen positiv auf das Coronavirus getestet.

  • USA: 150.000 bestätigte Infektionen und fast 3.000 Tote

    In den Vereinigten Staaten gibt es nach Angaben von US-Experten inzwischen mehr als 150.000 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus- weltweit die meisten. Bis Montagnachmittag gab es 153.000 Infektionen mit Sars-CoV-2, wie aus einer Übersicht der Universität Johns Hopkins hervorging. Mehr als 2.800 Menschen kamen ums Leben.

    Die Verbreitung der Coronavirus-Pandemie in den USA hat sich zuletzt dramatisch beschleunigt. Die Zahl der bekannten Infektionen etwa hatte erst am Freitag die Marke von 100.000 überschritten.

  • Schulen: Neubewertung am Montag

    Das Virus sei "verdammt ansteckend", sagt Kurz. Deshalb müsse man bei der Frage der Wieder-Öffnung "verdammt vorsichtig" sein.

    Thema Schule: Die Matura solle irgendwie durchgeführt werden, meint Kurz. Bildungsminister Heinz Faßmann arbeite an einem Plan. Zur Schulöffnung: "Wir können wahrscheinlich nächsten Montag vorsichtig bewerten, wie lange welche Maßnahme inkraft bleiben muss."

    Wann das alles zu Ende sei, will Hans Bürger vom ORF wissen: "Wirklich vorbei ist die Krise ab dem Zeitpunkt, wo es ein Medikament oder eine Impfung gibt", sagt Kurz.

  • Iran: Keine gedruckten Zeitungen mehr

    n dem von der Corona-Pandemie besonders hart betroffenen Iran sollen vorerst keine gedruckten Zeitungen und Zeitschriften mehr erscheinen. "Zur effektiven Umsetzung des vom Gesundheitsministerium verabschiedeten Plans zur Reduzierung sozialer Kontakte sollen bis zum angegebenen Datum (8. April) keine Zeitungen mehr gedruckt werden und nur noch online erscheinen", hieß es aus dem Innenministerium.

    Derzeit erscheinen etwa 65 Zeitungen und Zeitschriften im Land, einschließlich der bei den Iranern sehr beliebten Sportzeitungen. Der Iran leidet schon seit Februar unter der Corona-Krise. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden bisher mehr als 40.000 Infektionen und 2.757 Covid-19-Tote registriert.

  • Kurz zu Ischgl: Niemand habe jemanden absichtlich angesteckt

    Im Tiroler Skiort Ischgl infizierten sich viele Menschen mit dem Coronavirus. "Ja natürlich hat das stattgefunden", sagt Kurz. Doch zuvor sei ein Tiroler von einem Italiener und ein Italiener von einem Chinesen infiziert worden: "Weder die Chinesen, noch die Italiener, noch irgendjemand in Tirol hat das absichtlich gemacht."

  • "Es gibt keine Alternative"

    In Österreich gebe es derzeit rund 900 freie Beatmungsgeräte, sagt Kurz. Das seien vergleichsweise viele. "Wenn das Virus weiterhin wächst in Europa, kann das kein Gesundheitssystem in Europa stemmen", fügt er allerdings hinzu. Man versuche die Kapazitäten auszubauen, Beatmungsgeräte zu erwerben. Dass europäische Unternehmen ihre Produktion umstellen und sie selbst erzeugen, das brauche noch Zeit. Aber grundsätzlich: "Ohne Maßnahmen (...), wären wir schon in einer Situation wie Italien oder Spanien."

    "Ich würde gern eine Alternative anbieten, aber es gibt keine Alternative", sagt Kurz. Umso disziplinierter Gesellschaften bisher in der Corona-Krise zusammengehalten hätten, desto besser gehe es ihnen danach, sagt er mit einem Verweis auf die chinesische Großstadt Wuhan.

    Mit Blick auf Italien und Spanien wolle er aber nichts relativieren: "Wir werden auch in Österreich bald die Situation haben, dass jeder jemanden kennt, der an Corona gestorben ist."

    Was ist mit Ungarn, wo heute das Parlament entmachtet wurde? "Ich habe ehrlich gesagt jetzt nicht die Zeit, mich mit Ungarn auseinanderzusetzen." In Österreich verfolge man jedenfalls nicht den Plan "die Demokratie auszuhebeln", sagt Kurz. "Wir sind allesamt froh, in einer Demokratie zu leben." Die Regierung müsse auf Zeit Maßnahmen setzen, "damit wir das Leben, wie wir es lieben, bald wieder führen können".

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