Austria

Kremsmünster ist die rote Laterne los

Mit einer vorerst einmal wichtigen Rolle im Abstiegskampf der 1. Hallenfaustball-Bundesliga haben sich die Spieler des TuS Raiffeisen Kremsmünster nach vier Niederlagen in Serie bereits abgefunden. Am vergangenen Spieltag gelang ihnen nun aber mit dem 3:1(7, 6, –8, 9)-Erfolg über Aufsteiger Schwanenstadt erstmals der Sprung über den ominösen Strich. Denn trotz teils ausgezeichneter Leistungen und knapper Niederlagen hatte die ersatzgeschwächte TuS-Fünf bis zu diesem Wochenende einen der beiden Abstiegsplätze inne.

"Ich bin wirklich froh über diesen Sieg gegen Schwanenstadt. Wir haben uns diesen verdient, Glückwunsch an die Mannschaft", sagt Coach Dietmar Winterleitner erleichtert: "Nur gegen Urfahr haben wir zu viel Respekt gezeigt."

Im Duell gegen den mit dem Schweizer Angriffsstar Cyrill Schreiber verstärkten und von Ex-Spieler Sigi Simon trainierten Erzrivalen bezog die in dieser Hallensaison erstmals in Bestbesetzung angetretene Kremsmünsterer Topmannschaft eine deutliche 0:3(–2, –6, –7)-Niederlage. Gegen die mit Meisterambitionen in die Liga gestarteten Linzer hatte man sich im Lager des TuS aber auch keinen Punktegewinn erwartet.

Am Samstag ab 14 Uhr warten auf die Kremstaler auswärts allerdings mit Titelverteidiger und Tabellenführer Vöcklabruck sowie Enns neuerlich zwei überaus harte Brocken. Winterleitner: "Wir werden unsere Topleistung abrufen müssen, um hier zu bestehen."