Austria

Kindergarten-Erzieherin in Deutschland soll Dreijährige getötet haben

Eine 25-jährige Erzieherin in Nordrhein-Westfalen wird verdächtigt, ein dreijähriges Mädchen getötet zu haben. Nun wird eine Serie weiterer Gewalttaten in Kindergärten in Nordrhein-Westfalen untersucht.

Eine 25-jährige Erzieherin in einem Kindergarten im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen wird verdächtigt, ein dreijähriges Mädchen getötet zu haben. Das Kind war im April aus dem Kindergarten in Viersen, in dem die Verdächtige gearbeitet hatte, mit Atemstillstand in eine Klinik eingeliefert worden und später gestorben. Rechtsmediziner fanden Spuren, die auf Gewalteinwirkung hindeuteten.

Nach dem Mordverdacht gegen die Erzieherin und einer möglichen Serie weiterer Gewalttaten in Kindergärten in Nordrhein-Westfalen stehen mehrere Institutionen im Fokus. "Sollten sich die schrecklichen Vorwürfe bewahrheiten, muss auch im Detail vor Ort der Frage nachgegangen werden, ob ernsthafte Frühwarnzeichen ignoriert wurden und ob die Vorfälle dem zuständigen Jugendamt nicht gemeldet und keine Anzeigen erstattet wurden", teilte das Familienministerium Nordrhein-Westfalens am Donnerstagabend mit.

Drei weitere Vorfälle in früheren Kindergärten

Die Vorfälle müssten gründlich und umfassend aufgeklärt werden. Das zuständige Landesjugendamt sei um einen Bericht gebeten worden. "Der Verdacht gegen die 25-Jährige wiegt schwer und ist unerträglich", teilte das Ministerium mit. "Unser Mitgefühl gilt den Eltern und Angehörigen."

Wie Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Mönchengladbach berichteten, sind die Behörden auf weitere Vorfälle in drei früheren Kindergärten gestoßen, in denen die als "wenig geeignet" eingestufte Erzieherin tätig war.

Die Stadt Kempen hat nach einem früheren Dementi eingeräumt, dass es vier Vorfälle in dem Kindergarten gab, in dem die Erzieherin gearbeitet hat. Vier Mal sei der Notarzt gerufen worden, weil ein Kind über Atemnot geklagt habe, berichtete ein Stadtsprecher am Donnerstag. Es seien wie vorgeschrieben Unfallanzeigen über das Jugendamt an die Unfallkasse geleitet worden. Diese seien auch nicht zu beanstanden. "Es lagen keine Anzeichen vor, in eine andere Richtung zu denken", hieß es.

Die Stadt Krefeld teilte mit, bei ihr habe die Beschuldigte ein Berufspraktikum absolviert. Alles, was dazu mitzuteilen sei, hätten die Ermittler bereits mitgeteilt. Der Kreis Viersen, in dem Tönisvorst liegt, wo die Erzieherin ebenfalls gearbeitet hat, verwies auf Anfrage an das Landesjugendamt. Der Landschaftverband Rheinland teilte als Landesjugendamt mit, wegen der laufenden Ermittlungen äußere man sich nicht zu dem Fall.

(APA)

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