Austria

Katholischer Gegenwind für Gernot Blümel

Christ-Gewerkschafter und Katholische Aktion haben keine Freude mit den Plänen für eine Wiener Tourismus-Zone. Sie wollen den freien Sonntag in der Landesverfassung.

Ende November hat die ÖVP Wien eine Kampagne zur Einrichtung von Tourismus-Zonen in Wien. Laut ÖVP würde die Sonntagsöffnung der Geschäfte in der Zone 800 Arbeitsplätze und 140 Mio. zusätzlichen Umsatz bedeuten.

Gegenwind

Doch gegen diese Pläne regt sich jetzt Widerstand. Und zwar ausgerechnet aus den Reihen der christlichen Gewerkschafter und der "Katholischen Aktion" und das, obwohl sich die ÖVP jahrzehntelang als christlich-soziale Partei definiert hat.

Freier Sonntag in die Landesverfassung

Am Mittwoch beschloss die FCG eine Forderung das Verbot der Sonntagsöffnung in die Wiener Landesverfassung aufzunehmen. "Der Sonntag ist uns heilig und wir sind gegen jede weitere Ausdehnung der Sonntagsöffnung", so FCG/GPA-djp Wien Vorsitzender Peter Gattinger."

zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Nachteile der Sonntagsöffnung

Auch die "Katholische Aktion" stellte sich postwendend gegen die Sonntagsöffnung. "Gerade christlich-soziale Politik muss in erster Linie jene Menschen im Blick haben, die die Nachteile einer Sonntagsöffnung zu tragen haben. Und das sind zehntausende schlechter verdienende, weibliche Arbeitnehmerinnenund deren Kinder", hieß es seitens der katholischen Aktion Wien

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