Austria

KAC eröffnet Finale mit 6:0-Feuerwerk in Bozen

Im Auftaktmatch waren die Klagenfurter in allen Belangen die bessere Mannschaft, und bekamen nach einer überstandenen Unterzahl das 1:0 quasi geschenkt. Denn Bozen-Goalie Leland Irving fälschte einen harmlosen Schuss von Martin Schumnig (12.) aus sehr spitzem Winkel ins eigene Tor ab. Der zweite KAC-Treffer in der zunächst noch flotten, im zweiten Drittel lange dahinplätschernden Partie wurde erst nach Videobeweis gegeben. Ein von Torjäger Nick Petersen abgefälschter Schumnig-Schuss gelangte in der 29. Minute vor dem Bozener Klärungsversuch knapp hinter die Linie.

Daraufhin legten die Südtiroler im Duell der Meister von 2018 und 2019 zwar einen Zahn zu, Zählbares gelang ihnen aber nicht. Im Gegensatz zu den defensiv stabilen Gästen, die zwei Minuten vor Ende des Mittelabschnitts im Powerplay durch einen verdeckten Distanzschuss von Petersen auf 3:0 erhöhten. Eingeleitet hatte die Aktion beim Bully Thomas Koch, der mit dem Assist seinen 1.000. Scorerpunkt in der höchsten heimischen Spielklasse verbuchte.

Im letzten Drittel kam es für Bozen noch dicker, die Kärntner zogen durch Tore von Lukas Haudum (49.) und Thomas Hundertpfund (51.) nach energischen Alleingängen sowie dem nächsten Treffer von Petersen (55.) auf 6:0 davon. Bozen ließ dabei eklatante Defensivschwächen erkennen. Die Gäste hingegen waren nicht nur torhungrig, sondern standen auch hinten bombensicher, zudem agierte Goalie Sebastian Dahm im Gegensatz zum schwachen Irving einmal mehr tadellos. Wodurch der fünfte Saisonerfolg im siebenten Aufeinandertreffen sogar ohne Gegentor ausfiel.

Torschütze Schumnig sprach von einem Traumstart, den man sich in dieser Form nicht erwartet hatte. „Wir haben kompakt gespielt als Mannschaft, und auch defensiv hart gearbeitet und viel geschossen“, sagte Schumnig im Sky-Interview. Der Erfolg sei wichtig, aber erst ein Anfang. „Das war der erste Schritt in die richtige Richtung, der erste Baustein von vier.“

Auch Punkte-Jubilar Koch freute sich über den gelungenen Auftakt. „1.000 Punkte, das ist ein riesiger Meilenstein, aber heute zählt nur der Sieg. 6:0 klingt zwar super, es ist aber nur ein Sieg“, so der Routinier, der ebenfalls auf die noch fehlenden Erfolge verwies. „Es ist gut, dass wir auswärts gewonnen haben, aber wir brauchen noch drei. Es liegt noch viel Arbeit vor uns.“ Bozens Kapitän Anton Bernard führte die Schlappe auf fehlende Energie nach der harten Serie gegen die Vienna Capitals zurück und versprach Wiedergutmachung. „Es ist nur ein Spiel, wir werden am Dienstag in Klagenfurt zurückschlagen.“

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