Austria

Johnson verteidigte umstrittenen Berater

Boris Johnson
Boris Johnson nahm seinen Berater in Schutz.

LONDON. Der britische Premierminister Boris Johnson hat seinen umstrittenen Chefberater in der Affäre um angebliche Lockdown-Verstöße verteidigt.

Nach einem ausführlichen Gespräch mit Cummings sei er zu dem Schluss gekommen, dass Dominic Cummings "den Instinkten eines jedes Vaters gefolgt" sei, sagte Johnson bei einer Pressekonferenz am Sonntag.

Cummings habe "in jeder Hinsicht verantwortlich, legal und mit Integrität" gehandelt, so der Regierungschef. Zuvor war nicht nur von der Opposition, sondern auch aus den eigenen Reihen der Druck auf Cummings gestiegen, wegen angeblicher Verstöße gegen die Lockdown-Regeln von seinem Posten zurückzutreten. Dem Wahlkampfstrategen wird vorgeworfen, mit einer Reise von London zu seinen Eltern ins rund 430 Kilometer entfernte Durham Ende März die Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie umgangen zu haben. Jüngsten Berichten zufolge reiste er sogar mindestens zwei Mal dorthin. Das bestreitet die Regierung jedoch.

Die Debatte hatte am Wochenende das Nachrichtengeschehen in dem Land dominiert. Cummings bestand darauf, "vernünftig und legal" gehandelt zu haben. Er habe die Betreuung für seinen Sohn sicherstellen wollen, weil seine Frau an Covid-19 erkrankt gewesen sei und er selbst auch mit einer Ansteckung habe rechnen müssen. Er erkrankte nach eigener Darstellung kurz nach seiner Ankunft in Durham. Gemäß den Richtlinien der Regierung waren zu diesem Zeitpunkt Reisen nur bei zwingenden Gründen erlaubt.

Interessieren Sie sich für dieses Thema?

Mit einem Klick auf das “Merken”-Symbol fügen Sie ein Thema zu Ihrer Merkliste hinzu. Klicken Sie auf den Begriff, um alle Artikel zu einem Thema zu sehen.

Football news:

Juventus und Manchester City sind Spitzenreiter im Kampf um Adam Traoré
Pep Guardiola: ich Will, dass Messi in Barcelona bleibt
Kike Setien: Natürlich können wir die Meisterschaft gewinnen. Darüber sprechen Fakten und Mathematik
Bartomeu über Messi: wir sind verpflichtet, den Vertrag zu verlängern. Leo hat mir gesagt, dass er seine Karriere bei Barça beenden will
Chelsea ist bereit, Havertz 8 Millionen Euro pro Jahr zu zahlen und wird bald mit Bayer verhandeln
Lukomski-über die Krise in Barcelona: Bartomeu hat die Netze eingewechselt, Star-Senatoren verhängen den Trainern Taktik
Barça-Präsident: VAROUFAKIS ist unfair. Nach dem Neustart gibt es Lösungen, die dem einen helfen und dem anderen Schaden