Austria

Johnson & Johnson-Impfstoff hochwirksam + Kurz will "grünen Pass"

Lesen Sie nationale wie internationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie in unserem Live-Ticker.

von Josef Siffert

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Aktuelle Entwicklungen in der Corona-Pandemie

  • Zahlen aus Deutschland

    Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat 11.869 Neuinfektionen für Deutschland gemeldet. Das sind 1.662 Fälle mehr als am Donnerstag vor einer Woche.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg leicht auf 61,7 von zuletzt 59,3. 385 Menschen starben, damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle auf 69.125. Insgesamt sind bisher mehr als 2,41 Millionen Personen in Deutschland erkrankt.

  • Ungarn verimpft chinesischen Impfstoff

    Ein Blick nach Ungarn: Dort wurde mit der Verabreichung des chinesischen Impfstoffs von Sinopharm begonnen.

    In den nächsten sieben Tagen sollen 275.000 Menschen mit dem in der EU nicht zugelassenen Mittel geimpft werden, erklärte die Oberste Amtsärztin Cecilia Müller in einer Online-Pressekonferenz. "Damit unternehmen wir einen wichtigen Schritt zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus", fügte sie hinzu.

    In Fachkreisen schlägt dem chinesischen Impfstoff wegen fehlender Studien Skepsis entgegen. "Über die Wirksamkeit der Impfung liegen wenig Informationen vor", schrieb ein Budapester Hausarzt in einer E-Mail an seine Patienten. "Ich kann nicht sagen, wem sie empfohlen werden kann, doch wer sie haben will, dem verabreiche ich sie."

  • Guten Morgen

    Neuer Tag, neues Glück. Wünsche Ihnen einen schönen guten Morgen und freu mich, dass Sie wieder vorbeischauen.

    Nach den vielen Nachrichten um Lieferengpässe und -verzögerungen mal eine gute Nachricht: Der Impfstoffhersteller Moderna geht davon aus, heuer 100 Millionen Dosen mehr Impfstoff produzieren zu können. In Summe sollen in diesem Jahr 700 Mio. Dosen hergestellt werden.

    Kommen Sie gut durch den Tag.

  • Israel fährt Wirtschaft ab April hoch

    Israels Regierung will die Wirtschaft des Landes ab dem 5. April wieder komplett hochfahren. Bis Ende März dürften alle berechtigten Bürger im Alter von 16 Jahren oder älter geimpft sein, sagt Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. In Israel hat inzwischen fast die Hälfte der Bevölkerung mindestens eine Dosis des Pfizer/BioNTech-Impfstoffes erhalten.

  • Schweden verschärft Corona-Maßnahmen

    Angesichts einer möglichen dritten Infektionswelle verschärft Schweden seine Corona-Maßnahmen. Cafes, Bars und Restaurants dürften ab dem 1. März nur noch bis 20.30 Uhr öffnen, sagte Ministerpräsident Stefan Löfven am Mittwoch in Stockholm. Die Anzahl der Kunden in Geschäften und Fitnessstudios werde begrenzt.

    Tags zuvor hatten die Stockholmer Behörden bereits das Tragen einer Mund-Nasen-Maske in öffentlichen Verkehrsmitteln und Räumen empfohlen, in denen nicht ausreichend Abstand eingehalten werden kann. Die strikteren Beschränkungen sollten dazu beitragen, die Schulen so lange wie möglich offen zu lassen, erklärte Bildungsministerin Anna Ekström. „Schulen sollten das Letzte sein, was wir schließen und das Erste, was wir öffnen.“

    Schweden hat in der Corona-Pandemie einen anderen Weg eingeschlagen als die meisten anderen europäischen Länder und wurde dafür auch kritisiert. Es wurde nie ein strenger Lockdown verhängt, einzelne Bereiche aber (Oberstufen, Unis) geschlossen.

  • Auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner für Öffnungsschritte

    In der immer lauter werdenden Debatte um weitere Öffnungsschritte und das Comeback der Gastronomie fand am Mittwoch auch Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) klare Worte. Mit der eingeschlagenen Teststrategie pocht die Landeschefin, ganz unabhängig von den derzeitigen Infektionszahlen, unter dem Motto "Mit dem Test zum Wirt" auf eine Öffnung der Lokale ab Mitte März, aber spätestens zu Ostern.

  • Kanzler Kurz fordert Grünen Impfpass für EU

    Israel hat es vorgemacht: Mit einem „Grünen Pass“, also einem digitalen Impfnachweis auf dem Handy, ist im Land fast alles wieder möglich. Auch das Reisen – denn Griechenland und Zypern haben Abkommen geschlossen, wonach geimpfte israelische Bürger ab Mitte März wieder ohne Quarantäne in die beiden südosteuropäischen Länder einreisen und urlauben dürfen. Ein ähnlicher Grüner Pass schwebt auch Bundeskanzler Sebastian Kurz für Europa vor.

  • Merkel: Mit "Freitesten" aus dem Lockdown

    Eine Woche vor der neuen Bund-Länder-Runde zur Corona-Politik in Deutschland hat Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Vorstellungen für einen Ausstieg aus dem Lockdown konkretisiert. Die Öffnungen müssten von umfassenden Schnelltests flankiert werden, so dass sich die Bürgerinnen und Bürger gleichsam „freitesten“ lassen könnten, um an einem sich langsam normalisierenden öffentlichen Leben teilzunehmen, sagte Merkel der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom Donnerstag.


    Bereits im März solle ein solches Testsystem funktionsfähig sein. „Eine intelligente Öffnungsstrategie ist mit umfassenden Schnelltests, gleichsam als Freitesten, untrennbar verbunden“, sagte Merkel. Damit dies gelinge, müssten noch offene Fragen geklärt und das ganze Vorgehen am 3. März mit den Ministerpräsidenten beraten werden. „Wie lange es dann dauert, bis ein solches System installiert ist, kann ich auf den Tag genau noch nicht sagen. Es wird aber im März sein“, sagte Merkel.

  • Südafrika-Mutation hat nun auch Niederösterreich erreicht

    Sequenzierungen der AGES haben nun auch für das Bundesland Niederösterreich das Auftreten der Südafrika-Mutation nachgewiesen. Für sieben Fälle in Wiener Neudorf wurde heute, Mittwoch, diese Variante des Coronavirus bestätigt. Damit ist Niederösterreich das sechste Bundesland, indem die Südafrika-Mutation nachgewiesen wurde.

    Mehr dazu hier: 

  • In Heimen bald wieder zwei Besuche pro Woche erlaubt

    Bewohner von Alters- und Pflegeheimen sollen in einem ersten Lockerungsschritt der restriktiven Coronamaßnahmen künftig zwei Besuche statt nur einem pro Woche empfangen dürfen, und zwar von jeweils höchstens zwei Personen. 

    Mehr dazu hier: 

  • Schweiz setzt Kärnten, Niederösterreich, Steiermark auf Risikoliste

    Die Schweiz hat ihre Liste der Risikoländer und Risikogebiete überarbeitet. Zusätzlich zu dem Bundesland Salzburg wurden neu Kärnten, Niederösterreich und die Steiermark daraufgenommen. Das bedeutet, dass bei Einreisen in die Schweiz aus diesen Bundesländern ab 8. März eine Quarantäne von einer Woche einzuhalten ist.

    Mehr dazu hier: 

  • Italiens Gesundheitsminister gegen Lockerung der Auflagen

    Der italienische Gesundheitsminister Roberto Speranza hat sich bei einer Ansprache vor dem Parlament am Mittwoch klar gegen eine Lockerung der Anti-Covid-Auflagen ausgesprochen. Die Bedingungen für eine Lockerung Maßnahmen seien nicht vorhanden. Eine weitere Steigerung der Infektionszahlen würde zu einer zusätzlichen Belastung des italienischen Gesundheitssystems beitragen, was sich Italien in dieser Phase nicht erlauben könne.

    Die meisten EU-Länder hätten strengste Vorkehrungen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie ergriffen. Auch Italien wolle auf diesem Kurs beharren. Eine globale Herausforderung wie die Pandemie könne Italien nicht ohne ein koordiniertes Vorgehen mit den EU-Partnern gewinnen, warnte der Gesundheitsminister.

  • Gekeulte Nerze in Dänemark werden ausgegraben

    Nach der umstrittenen Massenkeulung von Millionen Nerzen in Dänemark sucht die zuständige Behörde eine Firma, die viele der getöteten Tiere wieder ausgräbt und zur Verbrennung bringt. Die Lebensmittelbehörde Fodevarestyrelsen veröffentlichte am Mittwoch eine Ausschreibung für die Ausgrabung der Pelztiere aus ihren langen Massengräbern auf zwei Militäranlagen in der Region Mitteljütland und den anschließenden Transport zu Müllverbrennungsanlagen.

    Es handelt sich demnach um schätzungsweise 13.300 Tonnen tierischer Überreste. Bis zum 23. März können interessierte Betriebe ihr Angebot an die Behörde schicken. Der Auftrag soll dann Ende Mai beginnen und bis Mitte Juli abgeschlossen sein.

  • Daten Nichtgeimpfter in Israel dürfen weitergeben werden

    Israels Gesundheitsministerium darf in der Coronakrise Daten über Nichtgeimpfte weitergeben. Das israelische Parlament in Jerusalem billigte am Mittwoch einen entsprechenden Gesetzesentwurf. Demnach dürfen die Daten von nichtgeimpften Bürgern an örtliche Behörden, an das Erziehungs- sowie das Sozialministerium übermittelt werden. "Ziel ist es, diesen Einrichtungen zu ermöglichen, die Menschen persönlich dazu zu ermutigen, sich impfen zu lassen", teilte das Parlament mit.

    Mit Genehmigung des Gesundheitsministeriums dürfen Name, Identitätsnummer, Anschrift und Telefonnummer von Bürgern übermittelt werden, "die dazu berechtigt sind, sich impfen zu lassen, aber dies noch nicht getan haben". Das Gesetz schreibt vor, dass diese Informationen nur zur Ermutigung zum Impfen dienen dürfen. Sie können demnach auch nur von bestimmten Zuständigen eingesehen werden und sollen danach gelöscht werden.

    Der Abgeordnete Haim Katz von der rechtskonservativen Regierungspartei Likud verteidigte das Gesetz gegen den Vorwurf, es verletze die Privatsphäre. Katz sagte, mehr und mehr junge Menschen erkrankten schwer an dem Coronavirus. "Ist die Privatsphäre wichtiger als das Leben?"

  • Unterstützung für zu Hause für Kinder mit psychischen Problemen

    Kinder und Jugendliche, die in Wien an psychosozialen Erkrankungen leiden, werden künftig verstärkt zuhause betreut. Im Rahmen des Projekts "Home Treatment" sind mobile Teams im Einsatz, die bis zu sechs Monate bei einer Familie tätig sind. 

    Die seelischen Störungen bei Jungen haben in der Coronapandemie deutlich zugenommen.

    Mehr dazu hier: 

  • Behörden sperren Wiener Volksschule nach Corona-Ausbruch

    Wegen gehäufter Corona-Fälle musste nun eine Volksschule in der Hietzinger Steinlechnergasse behördlich geschlossen werden. Zwölf Kinder und vier Lehrer sind infiziert. Bei sieben Fällen wurde die britische Virus-Variante nachgewiesen. Insgesamt 400 Schüler müssen bis 5. März daheim via Distance Learning unterrichtet werden.

    Mehr dazu hier: 

  • China und Russland mischen Markt auf: Das ist die neue Impfstoff-Diplomatie

    Während Europa und die USA mit sich selbst beschäftigt sind, haben China und Russland bereits mehr als 800 Millionen Dosen an Entwicklungsländer geschickt.

  • Ungarn begann Impfungen mit chinesischem Mittel

    Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat Ungarn am Mittwoch als bisher einziges EU-Land mit der Verabreichung des chinesischen Impfstoffs von Sinopharm begonnen. In den nächsten sieben Tagen sollen 275.000 Menschen mit dem in der EU nicht zugelassenen Mittel geimpft werden, erklärte die Oberste Amtsärztin Cecilia Müller in einer Online-Pressekonferenz. "Damit unternehmen wir einen wichtigen Schritt zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus", fügte sie hinzu.

    In Ungarn gelangten bisher vor allem die Impfstoffe von Biontech-Pfizer, Moderna und AstraZeneca sowie in kleineren Mengen das russische Vakzin Sputnik V zum Einsatz. Angesichts des Mangels an westlichen Impfstoffen setzt der rechtsnationale Ministerpräsident Viktor Orban verstärkt auf die russischen und chinesischen Produkte. In Ungarn erhielten sie eine Notzulassung, zum Teil ohne eigene substanzielle Überprüfung.

  • Aktualisierung zu Mayrhofen

    Nun ist klar: Die Tiroler Gemeinde Mayrhofen im hinteren Zillertal darf wegen der Verbreitung der Südafrika-Mutante ab Samstag bis Mittwoch nur noch mit einem negativen Corona-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist, verlassen werden. Zudem bleiben der Kindergarten und die Schulen geschlossen. Auch der Handel bleibt von Samstag bis Mittwoch bis auf die Grundversorger zu, teilte das Land am Mittwoch mit.

  • Verwirrung um Quarantäne in Mayrhofen

    Im besonders von der südafrikanischen Corona-Variante betroffenen Bezirk Schwaz hat sich am Dienstag in der Zillertaler Gemeinde Mayrhofen ein neuer Cluster gebildet. Nach einer PCR-Analyse liegen derzeit 17 konkrete Verdachtsfälle vor, teilte das Land Tirol am Dienstag mit.

    Laut einem ORF Tirol Bericht soll die Gemeinde Mayrhofen nun eine Woche unter Quarantäne gestellt werden. Ein Verlassen des Ortes wäre dabei nur mit einem negativen Corona-Test möglich. 

    Laut Bürgermeisterin Monika Wechselberger gibt es jedoch keine Quarantäne. "Weder werden wir abgeriegelt, noch gibt es eine Quarantäne. Es kann jeder rein, es gibt nur verschärfte Maßnahmen", sagte die Bürgermeisterin auf KURIER-Nachfrage. 

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