Austria

"Jetzt gilt es, das eigene Spiel zu perfektionieren"

"Ich habe sicher eine Lücke aufgerissen, das ist auch komplett klar." Dominic Thiem weiß, dass ihm nach siebenwöchiger Auszeit noch einiges auf die absoluten Topspieler der Tennis-Tour fehlt. Das hat ihm Alexander Zverev im Semifinale des Masters-1000-Sandplatzturniers von Madrid deutlich vor Augen geführt. Der Deutsche gewann 6:3, 6:4 und revanchierte sich damit für das unglücklich verlorene US-Open-Endspiel 2020. Zverev traf beim Showdown um den Titel in der spanischen Hauptstadt bei Druckbeginn dieser Ausgabe auf den Italiener Matteo Berrettini.

Thiem reiste gestern trotz der Niederlage mit Zuversicht nach Rom weiter. "Ich hoffe, dass ich dort richtig gut spiele", sagte der 27-jährige Lichtenwörther, der es nach einem Freilos zum Auftakt mit dem Argentinier Guido Pella oder dem Ungarn Marton Fucsovics zu tun bekommen wird.

Thiems Bilanz im "Foro Italico" ist ausbaufähig. Österreichs Sportler des Jahres 2020 tritt zum sechsten Mal in der Ewigen Stadt an, das höchste der Gefühle war bis dato ein Semifinale 2017, das er gegen Novak Djokovic deutlich verlor. Der Serbe hat nach kurzer Pause für das hochkarätig besetzte Event in Rom, wo aus den Top 15 der Welt nur Roger Federer fehlen wird, ebenfalls genannt.

Von Thiems Auftreten und Abschneiden in Rom hängt auch die weitere Turnierplanung ab. Ein Abstecher nach Lyon vor den am 30. Mai beginnenden French Open steht trotz der überzeugenden Performance in Madrid zur Debatte. "Ich werde nach Rom entscheiden, ob ich noch Matches vor Paris brauche", sagte der Lichtenwörther, der mit seiner Entwicklung ganz zufrieden ist.

"Es waren überall kleine Problemchen. Im Training habe ich richtig gut gespielt, aber wenn man dann die ganze Zeit Matches spielt, so wie in der vergangenen Woche, dann verschlechtern sich die Schläge wieder ein bisschen. Das ist immer so", erläuterte der 1,85-Meter-Mann: "Jetzt gilt es, das eigene Spiel wieder zu perfektionieren. Körperlich geht es mir gut. Ich habe im Knie keine Schmerzen, die Blasen an den Händen sind immer besser geworden. Ich hoffe, dass ich nächste Woche wieder ohne Tape spielen kann", sagte Thiem.

Rafael Nadal hat seine überraschend klare Viertelfinal-Pleite gegen Zverev in Madrid relativ schnell abgehakt. Selbst in der Stunde der Enttäuschung zeigte der "Sandplatzkönig" Größe und gab grünes Licht für eine Begegnung mit der 93-jährigen Spanierin Manuela, für die ein Traum in Erfüllung ging. "Ich bin so ein großer Fan von Rafa. Es bedeutet mir unheimlich viel, ihn getroffen zu haben", sagte sie.

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