Austria

Jeder Österreicher besitzt durchschnittlich ein halbes Kilogramm Gold

Karmasin Research hat im August 2000 Personen in Österreich befragt. 44 Prozent würden nach eigenen Angaben in Gold investieren, wenn sie einen größeren Geldbetrag zur Verfügung hätten - nur Immobilien liegen mit 49 Prozent vor Gold. Aufs Sparbuch legen würden das Geld 24 Prozent der Befragten, Fonds oder Anleihen kaufen würden 22 Prozent und 19 Prozent würden in Aktien investieren.

Gold wird dabei als sicherste (51 Prozent), wertbeständigste (54 Prozent) und krisenresistenteste (35 Prozent) Anlageform eingestuft; jeweils deutlich vor Immobilien (sicher: 41 Prozent, wertbeständig: 51 Prozent, krisenresistent: 27 Prozent). Im Vergleich dazu punkten z.B. Aktien primär bei guten Renditen (30 Prozent), bekommen aber schlechte Bewertungen bei Sicherheit (3 Prozent) und Krisenresistenz (3 Prozent). Ebenfalls als sicher werden Sparkonten (41 Prozent), Sparbuch (40 Prozent) und Lebens- bzw. Pensionsversicherungen (29 Prozent) eingestuft; allerdings mit deutlich geringerer Wertbeständigkeit und Krisenresistenz.

Zum Vergleich: Die 561 Tonnen Gold, die die Österreicher hochgerechnet besitzen, sind doppelt so viel wie die Goldreserven der Nationalbank von 280 Tonnen. Rein rechnerisch ist das fast ein halbes Kilogramm Gold pro Erwachsenen in Österreich.

"Nur die Schweiz liegt mit einem privaten Goldbesitz von 920 Tonnen und einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Goldbesitz von 599 Gramm vor Österreich", sagte der Geschäftsführer der philoro Edelmetall GmbH, Christian Brenner. In Deutschland, das ebenfalls ein bedeutender Goldmarkt in Europa ist, befinden sich 4.925 Tonnen Goldbarren und Goldmünzen in Privatbesitz.

In Österreich ist der private Goldbesitz doppelt so hoch wie die nationalen Goldreserven (280 Tonnen). Diese Relation fällt in der Schweiz mit 920 Tonnen privat und 800 Tonnen staatlich sowie in Deutschland mit 4.925 Tonnen privat und 3.363 Tonnen staatlich deutlich anders aus.

Als Goldhändler prognostiziert Brenner - wenig überraschend - eine langfristig positive Entwicklung des Goldpreises. "Erstens erleben wir die tiefste Rezession seit Jahrzehnten. Zwei für die Wirtschaft wesentliche Faktoren - Vertrauen und Optimismus - sind im Augenblick schwer angeschlagen", begründet er seine Erwartung. "Die aktuell unsichere Situation rund um eine mögliche zweite Corona-Welle verstärkt dies erst recht. Zweiter Grund ist das dauerhaft niedrige Zinsniveau, ohne Aussichten auf Besserung."

Von dieser Entwicklung will philoro profitieren und bringt ab Ende Oktober einen Goldsparplan auf den Markt, mit dem auch potenzielle Goldkäufer erreicht werden sollen, die keine großen Summen zur Seite legen können - ab 40 Euro im Monat kann man Miteigentum an Gold erwerben und sich dieses Gold auch jederzeit physisch oder in Bargeld auszahlen lassen.

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