Austria

Islamistischer Attentäter von Paris log bei Alter

Im Zusammenhang mit dem islamistisch motivierten Messerangriff von vergangener Woche in Paris, bei dem zwei Journalisten schwer verletzt wurden, haben die Ermittler auf dem Mobiltelefon des Hauptverdächtigen offenbar spannendes Beweismaterial sichergestellt. Der Mann, der offiziell als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling nach Frankreich kam, soll bei seinem Alter gelogen und eine falsche Identität angenommen haben. 

Die Ermittlungen sollen drei Tage nach dem islamistischen Terrorattentat vom Freitag mit der Entdeckung des wahrscheinlich echten Namens des Angreifers einen großen Schritt vorangekommen sein. Laut einem Bericht der Zeitung „Le Monde“ habe der Mann ein Video an zwei Personen verschickt, darunter eine Frau, in dem er davon spreche, „auf dem Weg zum Propheten“ zu sein.

Bei den Behörden ist der Hauptverdächtige als Hassan Ali bekannt, der 2002 geboren worden und gerade einmal 18 Jahre alt sein soll. Laut einem Ausweisdokument, das die Polizei auf seinem Handy gefunden habe, soll der echte Name des Mannes allerdings Zaheer Hassan Mahmood lauten, der darüber hinaus bereits 1995 geboren worden und damit schon 25 Jahre alt sei. Bereits kurz nach dem Angriff war ein Foto im Internet aufgetaucht, das Zweifel am wahren Alter des Hauptverdächtigen ausgelöst hatte. 

Angreifer kam über die Türkei in Schengen-Raum
Derzeit seien die Ermittler laut „Le Monde“ dabei, die wahre Identität zu bestätigen sowie den persönlichen Hintergrund und mögliche Kontakte des Hauptverdächtigen herauszufinden. Der Mann soll ursprünglich aus Pakistan stammen und über die Türkei in den Schengen-Raum gelangt sein, nachdem er davor den Iran passiert hatte.

Terrorangriff bereits im Juni geplant?
Zum jetzigen Zeitpunkt ergab der neue Familienname des Verdächtigen offenbar keine weiteren Informationen über eine mögliche Radikalisierung. Fest stehe laut Polizei lediglich, dass Zaheer Hassan Mahmood tatsächlich unter dem Namen Hassan Ali wegen des Tragens einer verbotenen Waffe vor Gericht stand. Er sei bereits im Juni in einem Bahnhof von Paris mit einem Fleischermesser bewaffnet erwischt worden und nicht mit einem Schraubenzieher, wie damals berichtet worden war.

Das islamistische Attentat ereignete sich am vergangenen Freitag in Paris vor einem Gebäude, in dem früher das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ seine Redaktionsräume hatte. Mittlerweile befinden sich neun Verdächtige in Polizeigewahrsam, darunter auch der hauptverdächtige Pakistaner. Opfer des Angriffs wurden ein Mann und eine Frau, die für die Produktionsfirma Première Lignes arbeiten.

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