Austria

Integration: Die neue KURIER-Plattform

seit vielen Jahren wird über Migration und Integration diskutiert, werden Zahlen und Klischees bedient, werden Wahlen damit gewonnen - wirklich weiter kommen wir aber in der öffentlichen Debatte nicht. Emotion scheint zumeist viel wichtiger zu sein als eine Versachlichung dieses Themas.

Aber wie können wir uns dem konstruktiv nähern? Und wo gibt es positive Beispiele, die als Leuchttürme eine Vorbildwirkung haben können?

Der KURIER will dieses Thema neu denken und hat dafür nun eine eigene Redaktion und eine eigene Plattform (mehrplatz.kurier.at) gegründet. Heute stellen wir die Protagonisten im KURIER am Sonntag und selbstverständlich online vor. Und als erster Interviewpartner steht Aleksandar Dragović zur Verfügung: Er spricht über seine serbischen Wurzeln, über seine Kindheit in Wien, über Probleme, die seine Mentalität mit sich bringt - und macht sich auf sehr kluge Art und Weise Gedanken darüber, woran es beim Thema Integration krankt und wie man vieles positiver gestalten könnte.

Am Montag spielt er mit dem österreichischen Nationalteam (kein anderer der momentan Aktiven hat so viele Länderspiele bestritten wie er) gegen die Ukraine und könnte sich für das Achtelfinale qualifizieren. Halten wir dem Team die Daumen.

Dass wir Migranten brauchen, steht jedenfalls nicht nur beim Fußball fest. Allein schon zur Aufrechterhaltung des Pensionssystems sind Zuwanderer dringend nötig. Und auch in ganz vielen Berufen. Sozialforscher Bernd Marin sagt sogar, dass wir rein rechnerisch 225.000 Zuwanderer pro Jahr bis 2030 benötigen würden. Das sieht Herbert Kickl, der neue Parteichef der FPÖ, wohl anders. Er wurde am Samstag beim Parteitag in Wiener Neustadt mit 88 Prozent zum neuen obersten Blauen gewählt. Und versuchte gleich mit starken Ansagen Richtung Regierung und auch Richtung Zuwanderung zu punkten.

Jedenfalls ist davon auszugehen, dass der Stimmenfang künftig noch radikaler ablaufen wird. Umso dringender braucht es die im österreichischen Medienbereich einzigartige Plattform "Mehr Platz", die den vielen Vorurteilen Aufklärung entgegensetzt.

Einen schönen Sonn(en)tag wünscht Ihnen

Gert Korentschnig

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