Austria

Insider: IBM will in Europa 10.000 Stellen streichen

IBM will nicht Teil eines autoritären Überwachungssystem sein

© APA - Austria Presse Agentur

Wäre jeder fünfte Arbeitsplatz in dieser Region - Großbritannien und Deutschland sollen am stärksten vom Abbau betroffen sein.

Der US-Konzern IBM will einem Insider zufolge noch vor der Abspaltung seiner IT-Infrastruktur-Sparte rund 10.000 Arbeitsplätze in Europa abbauen. Damit solle rund jeder fünfte Arbeitsplatz in der Region wegfallen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf einen ungenannten Gewerkschafter. Am stärksten betroffen seien Standorte in Großbritannien und Deutschland. Auch in Polen, der Slowakei, Italien und Belgien sollten Stellen wegfallen.

Dem Gewerkschafter zufolge hat IBM die Streichungen diesen Monat bei einem Treffen mit Arbeitnehmervertretern angekündigt. Diese sollen vor allem die IT-Infrastruktur-Sparte betreffen. Bereits Ende Oktober hatte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi berichtet, dass IBM in Deutschland mehr als 2.300 Jobs streichen wolle. Der Konzern beschäftigt in Deutschland rund 12.000 Personen und baut dort seit Jahren Arbeitsplätze ab.

IBM Deutschland mit Sitz in Ehningen (nahe Stuttgart in Baden-Württemberg) hatte sich zu Streichungen in Deutschland nicht äußern wollen und bestätigte nun auch die Informationen von Bloomberg über einen europaweiten Stellenabbau nicht. Der Konzern treffe seine Personalentscheidungen mit Blick auf die bestmögliche Unterstützung seiner Kunden und investiere zu diesem Zweck weiterhin in die Schulung seiner Mitarbeiter, teilte eine Sprecherin auf Nachfrage von Bloomberg mit.

Der IBM-Konzern hatte Anfang Oktober angekündigt, sein IT-Infrastruktur-Geschäft abzuspalten und eigenständig an die Börse zu bringen. Das Unternehmen will sich künftig noch stärker auf das Cloud-Geschäft konzentrieren. IBM befindet sich seit Jahren in einem tief greifenden Konzernumbau hin zu neuen, wachstumsstärkeren Geschäftsfeldern. Neben den Cloud-Services zählen dazu auch Datenanalyse und Künstliche Intelligenz.

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