Austria

ING DiBa zieht sich aus Österreich großteils zurück

Kommt ein Verwahrentgelt auch bei der ING?

© APA - Austria Presse Agentur

Österreichs größte Direktbank sieht keine Wachstumsmöglichkeiten im Tiefzinsumfeld mehr. Aus für das Geschäft mit Privatkunden.

von Robert Kleedorfer

Die ING (früher ING DiBa) richtet ihr Bankgeschäft in Österreich neu aus und konzentriert sich künftig auf das Geschäft mit Firmenkunden. Für das Privatkundengeschäft plant die Bank, den österreichischen Markt bis zum Jahresende 2021 zu verlassen.

„Wir sind in Österreich in mehr als 18 Jahren moderat, aber stetig gewachsen und haben in einem etablierten Bankenmarkt Fuß fassen können. Allerdings stoßen wir als relativ kleiner Akteur in einem gesättigten Markt an Wachstumsgrenzen. Daher evaluieren wir strategische Optionen, die auch einen möglichen Verkauf des Privatkundengeschäfts in Österreich beinhalten“, sagt Barbaros Uygun, Chef der ING in Österreich.

Depots vorerst nicht betroffen

Ein konkreter Schritt ist, per Anfang Juni 2021 Beziehungen zu Kunden zu beenden, die ausschließlich Sparkonten bei der ING Österreich führen. Kunden erhalten dazu ab Anfang April individuelle Informationen. Kunden mit Girokonten, Depots sowie Konsum- oder Immobilienkrediten sind von diesem Schritt zunächst nicht betroffen. Allgemeine Fragen werden bereits auf der Webseite www.ing.at/aktuelles beantwortet.

In Österreich hatte die ING im Jahr 2003 mit einem einfachen, attraktiven Tagesgeldangebot begonnen und das Angebot sukzessive über Girokonten, Konsumkredite, Wertpapiere und zuletzt Immobilienkredite ausgebaut. 2020 zählte die ING in Österreich rund 550.000 Privatkunden, davon 50.000 Hausbankkunden, die neben dem Girokonto mit regelmäßigem Geldeingang mindestens ein weiteres Produkt der Bank nutzen.

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