Austria

Indien: Delta-plus-Variante besonders ansteckend

Während bei uns die Delta-Variante bei den Neuinfektionen auf dem Vormarsch ist, sorgt sich die indische Regierung bereits über die Plus-Variante der erstmals in Indien aufgetauchten Corona-Mutation. Das Gesundheitsministerium will die sogenannte Delta-plus-Variante, die besonders ansteckend sein soll, genauer untersuchen. Auch in Europa wurden erste Fälle dieser Mutation gemeldet.

Bei der auch als B.1.617.2.1 oder AY.1 benannten Variante handelt es sich um die Delta-Variante mit der zusätzlichen Spike-Mutation K417N, die auch in der zunächst in Südafrika entdeckten Beta-Variante vorgekommen ist. Es gebe zwar noch wenige Daten, doch laut einer Mitteilung des indischen Gesundheitsministeriums binde sich diese SARS-CoV-2-Mutation stärker an Lungenzellen - was sie leichter übertragbar und dadurch auch gefährlicher machen würde.

Neue Variante auch schon in Europa aufgetaucht
Inzwischen seien rund 40 Delta-plus-Fälle in drei indischen Bundesstaaten sowie weitere Fälle in neun anderen Ländern erfasst worden, teilte der Gesundheitsminister am Mittwoch mit. Genannt wurden unter anderem die USA, China und Russland sowie die Schweiz, Polen, Portugal und Großbritannien. Aus einer Antikörper-Studie der Oxford University geht zudem eine Kappa-Variante hervor.

Indien soll wegen Plus-Variante wieder mehr testen
Zuvor wurde die indische Regierung kritisiert, dass sie die Gefahr der ursprünglichen Delta-Variante, die zunächst in Indien entdeckt worden ist und mit der heftigen zweiten Welle im April und Mai in dem Land in Verbindung gebracht wird, zu spät erkannt habe. Inzwischen sind die offiziellen Corona-Fallzahlen wieder deutlich gefallen. Bundesgesundheitsminister Rajesh Bhushan rief die Behörden nun wegen „Delta plus“ zu verstärkten Tests auf.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO verfolgt die Plus-Mutation derzeit als Teil der Delta-Variante. Noch scheint diese Variante nicht verbreitet zu sein.

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