Austria

Im Wettlauf mit dem Coronavirus

Virologie oder Infektiologie: Unerwartet sind diese Fachgebiete in die Mitte unseres Lebens gerückt und fordern Wissenschaft und Forschung heraus – auch an der Universität Wien. Einer der dort gefragtesten Virologen ist der aus Wolfern stammende Christoph Steininger, der älteste von vier Söhnen einer Lehrerin und des pensionierten Polizeidirektors von Steyr.

Der Wissenschaftler aus Leidenschaft, der von Kindheit an gerne las und den „immer schon winzig kleine Dinge, die man nicht mit freiem Auge sehen kann“, interessierten, maturierte mit Auszeichnung am BRG Steyr-Michaelerplatz.

„Christoph war sehr arbeitsam – zugleich mit hoher sozialer Kompetenz. Besonders freute mich vor einigen Jahren sein Dank für meinen Englischunterricht“, sagt sein ehemaliger Klassenvorstand Ernst Söser. Dem Medizin-Studium in Innsbruck folgten Facharztausbildungen für Innere Medizin und Virologie, das Additivfach Infektiologie und Tropenmedizin und schließlich die Habilitation an der MedUni Wien. Entscheidende Kompetenzen erwarb er bei Auslandsaufenthalten, von denen er jenen an der University of California als Meilenstein wertet. Inzwischen stößt man in 54 wissenschaftlichen Publikationen auf seinen Namen, und seine Arbeit wurde mit vier Forschungspreisen ausgezeichnet.

Derzeit ist der 47-Jährige mit seinem Team an mehreren Forschungsprojekten zu Covid-19 beteiligt – und verhalten optimistisch: „Bei Impfstoff und Medikament sind wir intensiv am Arbeiten, aber das ist nicht ganz einfach.“ Man habe aber großzügige Unterstützung von der EU bekommen und eine spannende Kooperation mit der Universität Graz aufgebaut. Als große Herausforderung sieht er auch die klinische Tätigkeit, der er als Internist am AKH Wien nach wie vor nachgeht.

Für seine Hobbys wie Klettern und Skifahren als Telemarker sowie Laufen bleibt momentan kaum Zeit. Auch nicht fürs Lenken schwerer Lkw. Dabei lernte er einst in Studentenzeiten als Fernfahrer ganz Europa kennen.

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