Wir schreiben das Jahr 1988, es gibt keine Nachos mit Käsedip und kein Dolby-Digital-Soundsystem. Trotzdem sitzt ein Wiener Teenager gebannt in seinem Kinosessel. Der junge Mann heißt Herbert Nitsch, der Film Im Rausch der Tiefe. Das Unterwasserepos des französischen Regisseurs Luc Besson ist an die Biografien der beiden Freitaucher Jacques Mayol und Enzo Maiorca angelehnt. Bis sich der Vorhang lüftet, kennt Nitsch weder den einen noch den anderen, von Freitauchen hat er erst recht keine Ahnung. Jahre später bricht derselbe Mann einen Weltrekord nach dem anderen.