Austria

"Hoffe, dass Unternehmen Kündigung zurücknehmen"

Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) sprach am Freitagabend von einem gewaltigen Budgetdefzit durch das Coronavirus und sein Hoffen auf die Unternehmen.

Auch wenn es im Nationalrat am Freitagabend Kritik an der Regierung aus der Opposition hagelte, dankte Finanzminister Blümel in der ORF-"ZiB 2" für die Zusammenarbeit des Parlaments und die gemeinsame Bemühung, alle Herausforderungen in vielen Bereichen gemeinsam zu lösen. Mit dem neuen Coronagesetz gehe es darum, "breitflächige Maßnahmen" für alle Betroffenen zu setzen.

Sorgenkind ist die Arbeitslosigkeit. Blümel wolle hier da ansetzen, wo es erst gar nicht dazu kommt: Bei den Unternehmen. Das Kurzarbeitsmodell sei ein gutes und trotz der hohen Arbeitslosenzahlen hofft der Minister, dass "wir möglichst viele Betriebe dazu bekommen , dass sie die Kündigungen zurücknehmen". Immerhin würden 90 Prozent der Lohnkosten vom Staat ersetzt, damit Kündigungen gar nicht nötig seien.

"Es werden Tausende sein"

Auch für alle anderen Sektoren werde täglich und stündlich an Lösungen gearbeitet: "Das Land steht aber unter einem Shutdown, deswegen müssen wir schauen, wer betroffen ist und wie wir helfen können." Es brauche aktuell schnell Kredite mit Staatshaftungen und der Staat müsse einen Teil der Betriebskosten und der wertlos gewordenen Ware abdecken.

zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Ich schätze es werden Tausende sein", sagt Blümel zur Frage, wie viele Unternehmen sich an den Hilfsfonds wenden werden können. Für Großbetriebe habe es bisher keine Möglichkeit gegeben, Kosten zu übernehmen, das sei jetzt mit dem neuen Gesetz möglich. Zudem sei bei allen anderen Betroffenen der Prozess des Hilfsansuchens massiv beschleunigt worden. Bei Überbrückungskrediten übernehme man eine 90-prozentige Staatshaftung. "Je kürzer die Krise ist, je näher der Zeitpunkt ist in dem wir die Wirtschaft wieder hochfahren können, umso geringer wird das Defizit werden", so Blümel, es werde aber in jedem Fall "gewaltig".

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