Austria

Hauser bestätigte Topform und wurde Dritte bei WM-Generalprobe

Lisa Hauser hat ihre starke Form im Biathlon-Weltcup am Samstag bei der WM-Generalprobe in Antholz unterstrichen. Die 27-jährige Tirolerin, die am Donnerstag über 15 km ihren ersten Weltcupsieg gefeiert hatte, lief im Massenstart als Dritte erneut auf das Podest. Auf Siegerin Julia Simon aus Frankreich fehlten Hauser nur 3,5 Sekunden - und das im letzten Einzelrennen vor der WM ab 10. Februar in Pokljuka. Die ÖSV-Herren landeten in der Staffel auf Rang sechs.

Hauser hatte erst vor zweieinhalb Wochen in Oberhof den ersten Einzel-Podestplatz ihre Karriere herausgeholt. Ihr konstantes Niveau in der Loipe und am Schießplatz hat ihr mittlerweile vier weitere eingebracht. "Der dritte Platz ist natürlich sensationell", sagte Hauser, nachdem sie zum vierten Mal über Rang drei jubelte. Im Gesamtweltcup schob sich die Kitzbühelerin auf Rang fünf.

Ihren einzigen Fehler hatte sich Hauser beim ersten Schuss stehend geleistet. Auf die Schlussrunde ging die WM-Medaillenkandidatin mit einer fünfköpfigen Führungsgruppe, aus der am Ende Simon trotz drei Strafrunden die schnellsten Beine hatte. Platz zwei ging im Zielsprint an die Schwedin Hanna Öberg. "Ich habe mich heute vermutlich mit den zwei besten Athletinnen auf den letzten Metern gemessen - und so gesehen, habe ich mich wirklich sehr gut geschlagen", meinte Hauser nach 12,5 am Ende packenden Kilometern.

Das ÖSV-Ass sprach von brutalen Verhältnissen. "Die Loipe war nicht so schnell und von daher war es ein echter Kampf. Ich wusste, ich brauche beim letzten Schießen die Null und umso cooler ist es, dass sie mir auch gelungen ist." Die Kärntnerin Dunja Zdouc, die am Donnerstag mit Rang zehn im Einzel ebenfalls ihre bisher bester Weltcup-Platzierung erzielt hatte, belegte mit einem Schießfehler und knapp zwei Minuten Rückstand Rang 23.

Herren-Staffel auf dem sechsten Platz

Österreichs Männer, vergangene Woche in Oberhof als Staffel-15. schwer geschlagen, hatten auch in der Höhenlage von Antholz nichts mit den Podestplätzen zu tun. Nach insgesamt zehn Nachladern kamen David Komatz, Simon Eder, Felix Leitner und Julian Eberhard mit 2:19 Minuten Rückstand ins Ziel.

Den Sieg holte sich Frankreich vor Norwegen. Die Norweger machten zwar eine Strafrunde wett, Emilien Jacquelin rang Weltcup-Leader Johannes Thingnes Bö aber im Finish nieder. Die drittplatzierten Russen verloren bereits 50 Sekunden. Am Sonntag stehen in Antholz noch die Frauen-Staffel (12.45 Uhr) und der Herren-Massenstart (15.05 Uhr) auf dem Programm.

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