Austria

Härtefallfonds in NÖ: 8.214 Anträge in 41 Stunden

Erste Bilanz zum Härtefallfonds in NÖ: 8.214 Anträge gab es in den ersten 41 Stunden, davon wurden 6.987 bereits abgeschlossen.

"Reibungslos abgewickelt" wurde der erste Schwung an Anträgen zum Härtefallfonds in der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ), heißt es in einer Aussendung der Wirtschaftskammer NÖ. Von Freitag, 17 Uhr bis Sonntag, 10 Uhr, wurden insgesamt 8.214 Anträge eingebracht. 6.987 davon konnten bereits abgeschlossen werden.

„Nachdem die Kriterien der Bundesregierung für den Härtefallfonds festgelegt wurden, haben wir damit schnellstmöglich dafür gesorgt, dass das vorgesehene Geld bei den EPU, kleinen Unternehmerinnen und Unternehmern oder neuen Selbstständigen landet. Dieses Tempo muss uns erst einmal jemand nachmachen", so WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl. Österreichweit wurden bisher 50.986 Anträge eingebracht, 80 Prozent davon seien bereits abgeschlossen worden.

„WKNÖ-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren das gesamte Wochenende über im Einsatz, um für eine rasche Abwicklung zu sorgen", so die Leiterin des WKNÖ-Förderservices, Manuela Krendl. „Durch die gut vorbereiteten Anträge der Unternehmen konnten wir den Großteil sehr rasch erledigen und zur Auszahlung bringen. Auch die Systeme haben gehalten." WKNÖ-Präsidentin Zwazl bedankte sich ausdrücklich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz.

zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Anträge an den Härtefallfonds sind natürlich auch weiterhin – bis spätestens 31. Dezember 2020 – möglich. Beim Kreis der Anspruchsberechtigten denkt Zwazl noch an eine Ausweitung. „Ich denke da etwa an Gründerinnen und Gründer, die aus meiner Sicht beim Härtefallfonds nicht leer ausgehen dürfen." Unternehmen, die erst heuer gegründet wurden, sind nach den derzeitigen Kriterien nicht anspruchsberechtigt.

Aus dem Härtefallfonds werden EPU, Kleinstunternehmer, neue Selbstständige, freie Dienstnehmer oder Angehörige freier Berufe in der jetzt laufenden ersten Phase mit zwischen 500 und 1.000 Euro unterstützt. Dazu kommen in einer zweiten Phase weitere Zahlungen von bis zu 2.000 Euro im Monat – bis zu einer Gesamtsumme von höchstens 6.000 Euro. Das Geld aus dem Härtefallfonds ist zur Unterstützung bei den täglichen Lebenskosten gedacht. Zum Ausgleich eines Geschäftsentgangs ist der mit 15 Milliarden Euro dotierte Krisenfonds vorgesehen, der gerade im Aufbau ist.

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