Austria

Harte Brocken pflastern Thiems Weg in Paris

"Egal, was passiert, ich bin Grand-Slam-Sieger. Das wird mir nie mehr irgendwer wegnehmen können." Österreichs Tennis-Star Dominic Thiem startet nach seinem Triumph bei den US Open vor knapp zwei Wochen in New York mit einem Schuss Gelassenheit in die French Open, die für ihn nicht nur das Lieblingsturnier, sondern auch eine Erfolgsgeschichte sind.

Der 27-jährige Lichtenwörther performt in Paris naturgemäß auf höchstem Niveau. 2016 und 2017 war er ins Semifinale vorgestoßen, 2018 und 2019 stoppte ihn erst "Sandplatz-König" Rafael Nadal im Endspiel. Gegen den Mallorquiner darf man schon einmal verlieren, er hat in Roland Garros zwölfmal triumphiert.

Eine Neuauflage der Finale von 2018 und 2019 wird es heuer definitiv nicht geben. Thiem würde diesmal bereits in der Runde der letzten Vier auf den Titelverteidiger treffen. Zuvor gilt es aber (voraussichtlich), andere große Namen aus dem Weg zu räumen.

"Ein gutes Gefühl"

"Die Auslosung hätte fast nicht schlechter kommen können", gestand der Weltranglistendritte bei einem Blick auf den Turnierbaum.

Um die heiß begehrte "Coupe des Mousquetaires" zum ersten Mal stemmen zu können, müsste Thiem womöglich vier Grand-Slam-Triumphatoren besiegen: Marin Cilic, der US-Open-Sieger 2014, wartet schon in Runde eins, im Achtelfinale könnte es zur Begegnung mit Stan Wawrinka (3 Major-Titel) oder Andy Murray (3) kommen. Im Semifinale wäre es Nadal (19) und im Endspiel die Nummer 1, Novak Djokovic (17).

Schon der Auftakt gegen den bald 32-jährigen Cilic hat es in sich: "Das war richtig eng in New York, da bin ich knapp an einem fünften Satz vorbeigeschrammt", erinnert Thiem an seinen Vier-Set-Erfolg in Runde drei. "Marin ist ein echter Champion", sagte der "Dominator" nicht zum ersten Mal.

Rodionovs Premiere

Ungeachtet dessen fühlt sich der rot-weiß-rote Vorzeigeathlet für seine Pariser Mission gerüstet. Am Donnerstag hat er seine ersten beiden Trainings auf der geschätzten Anlage auf dem Bois de Boulogne im 16. Arrondissement absolviert.

"Da ich fast nur schöne Erinnerungen an das Turnier habe, war von Anfang an ein gutes Gefühl da", berichtete Thiem in einer Video-Konferenz. Das war gestern Vormittag – zu einem Zeitpunkt, als zwei andere Österreicher um einen Platz im morgen beginnenden Hauptbewerb kämpften. Für Jurij Rodionov, der Sebastian Ofner 6:4, 3:6, 6:3 niederrang, ist es eine Grand-Slam-Premiere.

Der 21-jährige Niederösterreicher, der bis dato drei Challenger-Turniere gewonnen hat und auf Position 169 der Welt steht, machte damit den nächsten Schritt auf der Karriereleiter. Das freut Coach Wolfgang Thiem, in dessen Brust zwei Herzen schlugen, weil Dominics Vater auch Ofner betreut. Und Dennis Novak, der in der 1. Runde gegen US-Open-Finalist Sascha Zverev (D) frech drauflosspielen kann. Rodionov bekommt es übrigens mit Jeremy Chardy (Fra) zu tun.


Thiems Reise ins Finale?

Sollten sich die Favoriten durchsetzen, wären das Dominic Thiems Gegner auf dem Weg ins Endspiel in Roland Garros:

1. Runde Marin Cilic (Cro/WRL-Nr. 39)
2. Runde Reilly Opelka (USA/36)
3. Runde Casper Ruud (Nor/30)
Achtelfinale Stan Wawrinka (Sui/17)
Viertelfinale Gael Monfils (Fra/9)
Halbfinale Rafael Nadal (Esp/2)
Finale Novak Djokovic (Srb/1)

Haas im Hauptbewerb

Barbara Haas ist zum dritten Mal in einem Hauptbewerb eines Tennis-Grand-Slam-Turniers vertreten. Nach zwei Teilnahmen an den US Open (2016, 2020) meisterte die 24-Jährige aus Weyer erstmals die Qualifikation für die French Open in Paris. Haas bezwang die Rumänin Elena Gabriele Ruse unter unwirtlichen Bedingungen (Regenunterbrechung, zwölf Grad) 6:4, 7:5 und darf sich über ein Preisgeld von zumindest 60.000 Euro brutto freuen. Damit sollte die kommende Saison ausfinanziert sein. „Ich bin stolz auf mich“, sagte Haas, die nun auf Su-Wei Hsieh (Tpe), die Nummer 63 der Welt, treffen wird.

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