Austria

Grill: „Zielraum war von Anfang an ein Problem“

Zuerst fixierte Lisa Grill den Abfahrts-Europacupsieg, dann zog sie sich beim Abschwingen einen offenen Schien- und Wadenbeinbruch zu. Die 20-jährige Lungauerin erlebte in Santa Caterina Himmel und Hölle zugleich. Gut zwei Wochen nach der OP in Innsbruck kann sie daheim in Tamsweg nun mit Krücken schon wieder leicht aufsteigen. Die Reha wird aber Monate dauern.

Freud und Leid liegen im Sport oft eng beisammen. Enger wie bei Lisa Grill geht es nicht. Für Salzburgs größte Ski-Hoffnung ging die Saison am 11. Februar jäh zu Ende. Zuerst gewann die 20-jährige, dreifache Junioren-Vizeweltmeisterin in Santa Caterina (It) zwei Europacup-Abfahrten an einem Tag. Mit dem zweiten Sieg hat sie sich vorzeitig die Disziplinenwertung und ein Weltcup-Fixticket für kommende Saison gesichert.

Zielraum viel zu klein dimensioniert
Doch sie konnte sich keine Sekunde freuen. Beim Abschwingen im viel zu klein dimensionierten Zielraum passierte das, was sich (leider) bei mehreren Läuferinnen zuvor abgezeichnet hatte. Grill kam schwer zu Sturz, zog sich einen offenen Schien- und Wadenbeinbruch zu. „Vom ersten Training weg war der Zielraum ein Problem. Wir haben es gewusst, darum war ich voll konzentriert, aber es war schlagig, gewisse Faktoren sind zusammen gekommen“, erzählte Lisa.

Mama und Schwester helfen daheim
Die daheim in Tamsweg mit Krücken schon etwas durch die Wohnung humpelt, auf die Hilfe von Mama Gerlinde und Schwester Julia angewiesen ist. Um die Schmerzen nach dem Sturz zu ertragen, wurde sie im Ziel mit Schmerzmitteln vollgepumpt, am selben Tag in Innsbruck operiert. Ein Marknagel und Schrauben bleiben als Andenken.

Auf dem monatelangen, harten Weg zurück hat sie in Salzburg gute Vorbilder: Mirjam Puchner und Sabrina Maier stehen nach ähnlichen Verletzungen wieder voll im Weltcupgeschehen.

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