Austria

Gesundheitsreferententagung im Zeichen von Covid-19 und Grippeimpfung

Der vorsitzenden oö. LHStv. Christine Haberlander (ÖVP) ist die Digitalisierung im Gesundheitswesen wichtig, auch die Grippeimpfung steht auf der Agenda. Ob dabei das Thema Impfpflicht in den Vordergrund rückt - Haberlander forderte eine solche für Masern, ihr LH Thomas Stelzer (ÖVP) für Corona -, ist offen. 

Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne) wird der Videokonferenz zugeschaltet und will jedenfalls für den kommenden Winter Initiativen zur Anhebung der Impfquote bei Influenza vorbereiten. Für Gesundheitsberufe erwog die Regierung im Jänner eine verpflichtende Grippeimpfung. NEOS forderten bereits Mitte April, dass jetzt die Influenza-Impfstoffe für die Saison 2020/2021 bestellt werden. Denn da die Menschen nun sensibilisiert seien, werde wohl die Nachfrage national wie international steigen und die Impfstoffe müssten ein halbes Jahr vorher bei der Industrie bestellt werden. Mit einer möglichst hohen Durchimpfungsrate könne man in der Influenza-Saison die Infektionen drücken und damit das Gesundheitssystem entlasten, vor allem im Hinblick auf eine mögliche neue Coronawelle, argumentieren Impfbefürworter. Bereits zu Anfang der Coronapandemie heuer gab es ein Nebeneinander von Grippe- und Covid-19-Erkrankungen.

Ob unter dem Punkt Covid-19 auch die neue Möglichkeit von dezentralen Regeln der einzelnen Bundesländern diskutiert werde, stehe nicht auf dem Plan, aber "wir sind da flexibel", hieß es aus dem Büro Haberlander. Sehr wohl besprochen wird, welche Voraussetzungen die Krankenhausstruktur in den einzelnen Bundesländern idealerweise aufweisen muss, um ein kurzfristiges Hochfahren einer Pandemie-Versorgung zu gewährleisten.

"Noch mehr Gewicht müssen wir auch der Gesundheitsförderung und Prävention geben, mit dem gemeinsamen Ziel, die gesunden Lebensjahre der Menschen zu erhöhen. Da brauchen wir auch eine Bewusstseinsänderung und mehr Eigenverantwortung", betonte Haberlander in einer Presseaussendung am Mittwoch. Die Stärkung der Prävention werde daher auch Thema eines weiteren Beschlussantrages aus Oberösterreich sein.

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