Austria

Fünf Fälle südafrikanischer Mutation - 1626 Neuinfektionen in Österreich

Betroffen sind unter anderem Mitarbeiter der Seilbahnen in Hochfügen im Zillertal. 21 weitere Proben müssen noch ausgewertet werden. Insgesamt 1626 neue Fälle wurden innerhalb von 24 Stunden eingemeldet.

In Tirol sind Fälle der südafrikanischen Coronavirus-Mutation nachgewiesen worden. Konkret lag die Mutation bei fünf positiven PCR-Proben vor - größtenteils mit Bezug zu einem Cluster in Hochfügen im Zillertal vor, teilte das Land am Samstag mit. Entsprechende Bestätigungen der Ages lagen bereits vor. Betroffen seien unter anderem Mitarbeiter der dortigen Seilbahnen, mittlerweile habe sich das Virus vor allem im vorderen Zillertal weiterverbreitet, hieß es.

Bei 21 weiteren Proben aus demselben Cluster ist laut Ages davon auszugehen, dass diese ebenfalls auf die britische Virus-Mutation zurückzuführen sind. Einem Bericht des Standard zufolge kommen diese aus den Gemeinden Fügen, Fügenberg, Uderns, Hippach und Mayrhofen abgeklärt. Betroffen seien offenbar Seilbahnmitarbeiter sowie deren Angehörige.

Erstmals war die südafrikanische Mutation in Österreich Ende Dezember bei einer Person am Flughafen in Wien-Schwechat nachgewiesen worden. Dem Robert-Koch-Institut zufolge weist die Variante ähnlich wie B117 (die britische Mutation) eine höhere Übertragbarkeit auf.

59 Menschen innerhalb von 24 Stunden verstorben

Innerhalb von 24 Stunden sind in Österreich weitere 59 Menschen nach einer Coronavirus-Infektion gestorben und 1.626 Personen neu positiv getestet worden. Damit gab es bisher 7.389 Tote und 403.512 bestätigte SARS-CoV2-Fälle, teilten Innen- und Gesundheitsministerium am Samstagvormittag mit. In den Spitälern ging die Belegung um 69 Infizierte auf 1.848 zurück. Darunter waren noch 323 Intensivpatienten, ein Rückgang um acht zum Vortag.

Im Burgenland kamen innerhalb eines Tages 50 Neuinfektionen hinzu, in Kärnten 139 und in Niederösterreich in absoluten Zahlen die meisten mit 297. Oberösterreich meldete 243 neue Fälle, Salzburg 186, die Steiermark 233 und Tirol 112. Das westlichste Bundesland Vorarlberg verzeichnete 84 positive Tests, die Bundeshauptstadt Wien 282.

380.248 jemals positiv Getestete haben eine Infektion bisher bereits wieder überstanden. Das waren 1.840 mehr seit Freitagvormittag. Die Zahl der aktiven Fälle sank um 273 auf 15.875.

166.956 Impfdosen ausgeliefert

Bis zum frühen Freitagabend wurden in Österreich laut dem Impf-Dashboard des Gesundheitsministeriums 166.956 Dosen zu den verschiedenen Impfstellen ausgeliefert. Die Daten auf info.gesundheitsministerium.gv.at entsprechen aber nicht zwangsläufig der Anzahl der geimpften Personen.

Der Vorsitzende der Konferenz der Sozialversicherungsträger, Peter Lehner freute sich am Samstag, dass Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Vortag angekündigt hat, die Zahlen aus dem Impfregister via Dashboard zu veröffentlichen. "Sobald der Erlass vom Bundesminister da ist, werden wir umgehend an der Umsetzung arbeiten", betont Lehner in einer Aussendung und fordert, dass zudem die verbindliche Eintragung in den E-Impfpass gewährleistet sein muss.

>>> Standard.at

(APA/DPA)

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