Austria

Französischer Experte rechnet 2021 nicht mit Corona-Impfstoff

Die Tübinger Firma CureVac arbeitet an der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs. Die deutsche Regierung investiert 300 Millionen Euro.

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Bis dahin sei die Einhaltung von Abstandsregeln wichtigstes Werkzeug, sagt Epidemiologe Fontanet.

Der französische Epidemiologe Arnaud Fontanet geht nicht davon aus, dass die Entwicklung eines vollständig wirksamen Impfstoffes gegen das neuartige Coronavirus bis ins kommende Jahr gelingt. Die Entwicklung eines Impfstoffes dauere in der Regel mehrere Jahre, sagte Fontanet am Sonntag im Sender BFMTV.

Der Berater der französischen Regierung in der Corona-Krise rief die Menschen dazu auf, Abstandsregeln aufgrund der Pandemie ernst zu nehmen. Zwar gebe es "beispiellose Bemühungen zur Entwicklung eines Impfstoffs" gegen das Coronavirus, sagte Fontanet. "Ich wäre aber sehr überrascht, wenn wir 2021 einen effektiven (Impfstoff) hätten."

Mitten drin in Krise

Die Corona-Krise sei noch lange nicht vorbei, betonte der Epidemiologe. "Wir müssen mit dem Virus leben." Die Menschen müssten sich deshalb besser an die Einschränkungen aufgrund der Pandemie halten als bisher. "Lassen Sie uns diesen Sommer die Abstandsregeln einhalten - wenigstens das!", forderte Fontanet.

Die größte Gefahr in der Pandemie gehe von großen Menschenansammlungen aus, warnte der Experte. Dies gelte umso mehr für beengte Räume wie Kreuzfahrt- oder Kriegsschiffe, Sporthallen, Diskotheken, Gotteshäuser, Schlachtbetriebe oder Unterkünfte etwa für ausländische Arbeiter.

Nizza: Tausende Besucher von Konzert am Strand

In Frankreich hatte am Wochenende ein Vorfall in Nizza für Empörung gesorgt, wo trotz der Corona-Pandemie tausende Menschen am Strandkonzert eines DJs teilgenommen hatten. Mehrere prominente französische Ärzte forderten zudem eine Maskenpflicht in Innenräumen.

Die Regierung in Paris hatte vor wenigen Tagen vor einer zweiten Ansteckungswelle gewarnt. Einen erneuten landesweiten Lockdown wolle man jedoch vermeiden, erklärte Premierminister Jean Castex. Geplant seien bei lokalen Ausbrüchen stattdessen "zielgerichtete" Einschränkungen.

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