Die Lage der Schutzsuchenden an den Grenzen der EU hat sich über den Winter verschärft. Das gilt vor allem für Griechenland, wo die Insellager von Menschen überquellen, die Kälte, Regen und Aussichtslosigkeit ausgeliefert sind, wo Kinder erfrieren und Suizidversuche an der Tagesordnung sind. Auch im Bürgerkriegsland Libyen stecken – politische Verhandlungen hin oder her – nach wie vor abertausende Menschen zwischen den Fronten fest, viele von ihnen in illegalen Camps krimineller Gruppen, wo sie ausgehungert und gefoltert werden.