Austria

Fitnessstudios: Ärger über Abbuchung von Beiträgen

Ab heute, Mittwoch, darf wieder in den heimischen Fitnessstudios trainiert werden. Ins Schwitzen gekommen sind einige Hobbysportler aber schon in der coronabedingten Zwangspause. Denn manche Studiobetreiber hätten während des Lockdowns weiter Mitgliedsbeiträge eingehoben sowie Verträge ungefragt und einseitig verlängert, berichtet der Verein für Konsumenteninformation (VKI). In rund 200 Fällen habe der VKI seit Beginn der Pandemie eingegriffen.

"Meistens können die Konsumenten nicht wirklich etwas ausrichten. Da sind die Fitnesscenter ziemlich hartnäckig", sagt Konsumentenschützer Alexander Wurditsch. Weiter Beiträge abzubuchen oder Verträge um die Zeit der Schließungen zu verlängern sei nicht rechtens. Die pandemiebedingten Betriebsschließungen seien ein "Fall von höherer Gewalt", der Betreiber und Nutzer von der Leistungspflicht befreie. Der VKI verweist in seiner Rechtsansicht auf ein Urteil des Landesgerichts Salzburg in Bezug auf die Rückerstattung von Kosten für Skilift-Saisonkarten.

Bei Fitnessstudios könnten bereits bezahlte Mitgliedsbeiträge binnen acht Wochen über die Bank rückgebucht werden, so der VKI. Teilweise würden Studios erst dann reagieren und das Geld zurückzahlen, wenn es zu einer Intervention komme.

Die Studiobetreiber hingegen verweisen auf die schwierige finanzielle Lage, in der sie sich befinden. Mitgliedsbeiträge machten 95 Prozent der Einnahmequellen aus. Falle der Kundenstock weg, drohe etlichen Studios das Aus. (rom)

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