Austria

Finanzmarkt noch immer eine Männerwelt

Neben der ungleichen Einkommensverteilung wirken sich auch traditionelle Geschlechterrollen aus.

von Martin Meyrath

Beim Thema Geldanlagen gibt es ein „extremes Ungleichgewicht“ zwischen Männern und Frauen, so Robert Ulm, Chef der Hello bank!. Es wäre jedoch wichtig, tradierte Hemmschwellen zu überwinden, denn „je mehr Frauen über Geld und Investments wissen, desto besser ist es für ihr aktuelles Leben und ihre finanzielle Zukunft“, so Ulm.

Ein offensichtlicher Grund für das ungleiche Verhältnis ist die Einkommenssituation. Während Männer in Österreich ein durchschnittliches Nettogehalt von 1.660 Euro pro Monat haben, sind es bei den Frauen nur 1.340 Euro.

In einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 Österreicherinnen zwischen 18 und 55 Jahren gaben vier von zehn Befragten an, dass ihnen kein Geld zum Sparen oder Investieren übrig bleibt. Zwanzig Prozent beziehen mit weniger als 1.000 Euro ein Einkommen an bzw. unter dem Existenzminimum (979,99 Euro). Aber auch traditionelle Geschlechterrollen und mangelnde Bildung in Finanzfragen machen sich bemerkbar. So schätzen nur 17 Prozent der Befragten ihr eigenes Finanzwissen als „gut“ oder „sehr gut“ ein.

Sparbuch und Bausparvertrag

Da die Sicherheit der Anlageform für vier von fünf Österreicherinnen eine zentrale Rolle spielt, tendieren sie zum traditionellen Sparen. Am beliebtesten sind Sparbücher, Bausparverträge, Girokonten und Lebensversicherungen. Erwägenswert wären für viele der Befragten außerdem haptisch greifbare Wertanlagen wie Immobilien und Edelmetalle.

Aktien oder Unternehmensanleihen halten hingegen nur sieben Prozent und auch Wertpapierfonds kommen nur für eine Minderheit infrage. Die Gründe sind das darin verortete Risiko, insbesondere im Zusammenhang mit fehlendem Finanzwissen.

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