Austria

Fazit bei Red Bull: "Sind unter unserem Potenzial geblieben"

Red Bull-Motorsportchef Helmut Marko sieht seinen Rennstall für 2020 als ersten Herausforderer von Weltmeister-Team Mercedes.

Red Bulls Motorsport-Berater Helmut Marko sieht sein Team in der kommenden Formel-1-Saison als ersten Herausforderer von Mercedes. Der Steirer sagte am Rande einer Pressekonferenz zum 50-jährigen Gedenken an den Tod von Rennsport-Legende Jochen Rindt in Graz vor Journalisten, man wolle diesmal "vom ersten Rennen an vorne mit dabei sein".

Marko räumte ein, dass seine Erwartungen für das abgelaufene Rennjahr 2019 nicht erfüllt wurden. "Wir sind unter unserem Potenzial geblieben. Die (angesagten, Anm.) fünf Siege wären möglich gewesen."

Die Gründe dafür seien zum einen unglückliche Umstände wie die diversen Crashes gewesen und andererseits, dass das Auto mit dem Honda-Motor auch Chassis-mäßig "erst relativ spät" in Schwung gekommen sei. Man habe die Konsequenzen aus dem schwachen Saisonstart 2019 gezogen und technisch aufgeholt. Diesmal soll von Beginn an alles optimal funktionieren: "Das komplette Augenmerk" liege auf dem neuen Auto.

Hinsichtlich des kommendes Jahr auslaufenden Concorde-Vertrags gab sich Marko hingegen wortkarg. Der neue Vertrag mit Formel-1-Rechte-Inhaber Liberty Media stehe bereits, "aber es gibt noch keine Unterschrift", so Marko zur APA.