Austria

Faivre gewinnt Riesenslalom von Bansko, Brennsteiner Fünfter

© APA/AFP/NIKOLAY DOYCHINOV

Der Franzose liefert erneut eine Machtdemonstration. Zwei Österreicher landen in den Top Ten.

„Wenn ich unterm Fahren schon Gedanken hab’, dass es nicht passt, dann ist es schwierig“, sagte Marco Schwarz nach dem ersten Lauf des zweiten Weltcup-Riesenslaloms in Bansko. „Es hat sich von oben weg schon katastrophal angefühlt“, in Zahlen: 2,45 Sekunden verlor der Kärntner auf den Führenden, den französischen Weltmeister Mathieu Faivre.

Der Mann aus Nizza lieferte am Sonntag erneut eine Machtdemonstration, verwies am Ende Marco Odermatt aus der Schweiz um 0,75 Sekunden auf den zweiten Rang. Dritter wurde Alexis Pinturault (+0,81 Sek.).

Bester Österreicher wurde wie schon am Samstag Stefan Brennsteiner, der als Fünfter 1,14 Sekunden Rückstand auf den Sieger hatte. Marco Schwarz konnte seinen Rückstand nach dem ersten Lauf um zwei Zehntel Sekunden verringern und landete als Zehnter gerade noch in den Top Ten. Roland Leitinger wurde 16. (+2,65) und Manuel Feller 20. (+3,20).

FIS Men's Giant Slalom in Bansko

Brennsteiner happy, Schwarz nicht

Nach dem ersten Podestplatz seiner Karriere gelang Brennsteiner damit das nächste Top-Resultat. "Cool, das war jetzt sicher die beste Fahrt da runter. Der erste Durchgang war fehlerhaft, aber jetzt bin ich fast ohne Fehler runtergekommen", meinte der Salzburger nach dem Finale und der zweitbesten Laufzeit im ORF-Interview. Im ersten Durchgang hatte er im Steilhang etwas die Linie verloren, mit Startnummer 21 war er als Halbzeitzehnter aber der Läufer mit der höchsten Nummer in den Top 15 gewesen.

Schwarz machte es im Finale besser, zufrieden war er dennoch nicht. "Der zweite Durchgang war besser, aber nicht ganz optimal. Ich habe mir hier etwas schwergetan, das Set-up zu finden, die Verhältnisse waren schwer zum Einschätzen", erklärte der WM-Bronzemedaillengewinner.

"Ein zäher Tag"

Leitinger schrieb nach dem Ausfall am Samstag nun am Sonntag als 16. an, Feller musste sich nach Platz sechs am Sonntag mit Rang 20 zufriedengeben. "Note vier bis fünf in der Schule. Das war kein gutes Skifahren, im ersten habe ich kein Timing gefunden, im zweiten waren Fehler dabei. Das war ein zäher Tag", sagte der Tiroler.

Nicht für den zweiten Durchgang qualifiziert waren Adrian Pertl (40.), Fabio Gstrein (42.) und Christian Borgnaes (43.). Nun sind auf der drittletzten Weltcupstation in diesem Winter wieder die Speed-Herren an der Reihe, die von Freitag bis Sonntag in Saalbach-Hinterglemm zwei Abfahrten und einen Super-G bestreiten.

Gesamtwertung (nach 29 Rennen):

1.

Alexis Pinturault (FRA)

1034

2.

Marco Odermatt (SUI)

824

3.

Marco Schwarz (AUT)

718

4.

Loic Meillard (SUI)

630

5.

Matthias Mayer (AUT)

604

6.

Filip Zubcic (CRO)

602

7.

Henrik Kristoffersen (NOR)

587

8.

Aleksander Aamodt Kilde (NOR)

560

9.

Vincent Kriechmayr (AUT)

515

10.

Beat Feuz (SUI)

487

11.

Ramon Zenhäusern (SUI)

443

12.

Manuel Feller (AUT)

423

13.

Sebastian Foss-Solevaag (NOR)

405

14.

Dominik Paris (ITA)

376

15.

Clement Noel (FRA)

373

weiter:

27.

Adrian Pertl (AUT)

246

28.

Max Franz (AUT)

231

29.

Michael Matt (AUT)

229

47.

Stefan Brennsteiner (AUT)

156

48.

Otmar Striedinger (AUT)

155

51.

Fabio Gstrein (AUT)

150

54.

Christian Walder (AUT)

136

60.

Christian Hirschbühl (AUT)

124

63.

Roland Leitinger (AUT)

110

66.

Daniel Hemetsberger (AUT)

86

84.

Daniel Danklmaier (AUT)

52

86.

Stefan Babinsky (AUT)

51

Hannes Reichelt (AUT)

51

92.

Johannes Strolz (AUT)

40

104.

Dominik Raschner (AUT)

29

119.

Marc Digruber (AUT)

15

123.

Christian Borgnaes (AUT)

13

128.

Christopher Neumayer (AUT)

11

130.

Magnus Walch (AUT)

10

134.

Raphael Haaser (AUT)

8

148.

Christoph Krenn (AUT)

2

Riesentorlauf Herren (8):

1.

Alexis Pinturault (FRA)

550

2.

Marco Odermatt (SUI)

525

3.

Filip Zubcic (CRO)

486

4.

Loic Meillard (SUI)

313

5.

Mathieu Faivre (FRA)

273

6.

Justin Murisier (SUI)

221

7.

Zan Kranjec (SLO)

219

8.

Tommy Ford (USA)

200

9.

Lucas Braathen (NOR)

191

10.

Aleksander Aamodt Kilde (NOR)

180

11.

Thibaut Favrot (FRA)

170

12.

Henrik Kristoffersen (NOR)

168

13.

Luca de Aliprandini (ITA)

167

14.

Stefan Brennsteiner (AUT)

156

15.

Gino Caviezel (SUI)

150

weiter:

18.

Marco Schwarz (AUT)

129

22.

Roland Leitinger (AUT)

99

25.

Manuel Feller (AUT)

75

37.

Adrian Pertl (AUT)

22

42.

Christian Borgnaes (AUT)

13

46.

Magnus Walch (AUT)

10

49.

Raphael Haaser (AUT)

7

Vincent Kriechmayr (AUT)

7

53.

Matthias Mayer (AUT)

6

Mannschaft Herren (29):

1.

Schweiz

4331

2.

Österreich

4165

3.

Frankreich

3247

4.

Norwegen

2632

5.

Italien

1570

6.

Deutschland

1470

7.

USA

982

8.

Kroatien

657

9.

Slowenien

572

10.

Kanada

313

11.

Schweden

224

12.

Großbritannien

198

13.

Russland

183

14.

Slowakei

112

15.

Bulgarien

83

16.

Belgien

32

17.

Griechenland

24

18.

Finnland

7

19.

Niederlande

5

Nationencup (54):

1.

Schweiz

8442

2.

Österreich

7299

3.

Italien

5028

4.

Frankreich

3972

5.

Norwegen

3750

6.

USA

2413

7.

Deutschland

1940

8.

Slowakei

1152

9.

Slowenien

1146

10.

Kanada

863

11.

Kroatien

684

12.

Tschechien

538

13.

Schweden

531

14.

Russland

233

15.

Großbritannien

224

16.

Neuseeland

146

17.

Polen

141

18.

Bulgarien

83

19.

Niederlande

77

20.

Japan

46

21.

Belgien

32

22.

Griechenland

24

23.

Finnland

11

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