Austria

Facebook hilft Mitarbeitern beim Rechtfertigen

Facebook hat offenbar einen Chatbot für Mitarbeiter programmiert, der helfen soll, das Unternehmen und seine Skandale vor Familie und Freunden zu rechtfertigen.

In den vergangenen Monaten und Jahren hat der Ruf des sozialen Netzwerks Facebook sehr gelitten. Daten-Skandale wie jener um Cambridge Analytica haben das Image des Social-Media-Konzerns beschädigt.

Deshalb müssen sich Facebook-Mitarbeiter gerade im Kreis von Familie und Freunden an den Feiertagen offenbar öfters für ihren Arbeitgeber rechtfertigen. Um die Mitarbeiter dabei "zu unterstützen" (oder als PR-Botschafter einzusetzen), hat Facebook einen Chatbot programmiert, der offiziell abgesegnete Antworten auf die häufigsten kritischen Fragen gibt.

zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Der Chatbot namens "Liam" wird bereits seit Beginn des Jahres entwickelt, bestätigte ein Unternehmenssprecher gegenüber der "New York Times". Auslöser seien Nachfragen von Mitarbeitern gewesen, heißt es.

Der Artikel nennt auch Beispiele, die der Bot ausspuckt. So schlägt er beispielweise auf kritische Nachfragen zu Facebooks Umgang mit Hass im Netz folgende Antwortmöglichkeiten vor:

- "Facebook berät sich mit Experten in dieser Materie"

- "Facebook hat mehr Moderatoren engagiert, um seine Inhalte zu prüfen"

- "Facebook arbeitet mit Künstlicher Intelligenz, um Hass im Netz zu orten"

- "Klare Regeln sind wichtig um das Problem anzugehen"

Kritische Rückmeldungen offenbar mehr geworden

Facebook hat bereits früher Mitarbeiter mit PR-Phrasen ausgestattet um Facebook-Diskussionen im engen Umfeld zu bestreiten. Dass nun ein eigener Chatbot mit verschiedenen Antwortmöglichkeiten programmiert wurde, deutet wohl darauf hin, dass die kritischen Rückmeldungen stark zugenommen haben.

Einst war das Unternehmen von Mark Zuckerberg einer der begehrtesten Arbeitgeber im Silicon Valley. Nach dem Daten-Skandal um Cambridge Analytica tut sich Facebook inzwischen immer schwerer, Mitarbeiter zu rekrutieren.

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