Austria

Fabelhafte Welt: Alkohol keine Lösung, Hagebuttentee auch nicht

Warum der Dry January zelebriert wird, besser aber ein Mach-was-dich-glücklich-macht-Monat ist.

von Vea Kaiser

Für viele Menschen ist der Jänner die sechste Jahreszeit, jene der hehren Vs: Vorsätze, Veränderungen, Verbesserungen. Es war einmal, da bedeutete das volle Fitnessstudios, ausgebuchte Yoga-Klassen und Entrümpelung. Heuer scheinen Spezialdiäten und Joggen modern. Wer sich einsam fühlt, besuche beliebte Laufstrecken: An sonnigen Tagen kann man dort menschenschweißgeschwängerte Platzangst erleben. So wie damals auf Konzerten und in Diskotheken, falls Sie sich erinnern. Eine Freundin isst seit Jahresanfang vegan, die andere roh und der Nachbar überhaupt gar nicht – der trinkt nur Tee und Suppen. Seither wirkt er, als stünde er unter einer tollen Droge. Ein anderer Freund trinkt schon seit Jahren im Jänner keinen Alkohol. „Dry January“ heißt dieser Trend.

Mit Wein ablöschen

Grundsätzlich bin ich mit Freude gegen alles, was genussfeindlich ist und im Internet zelebriert wird – so wie grüne Säfte, Nagetierfutter, sogenanntes Superfood –, nur leider viel zu neugierig, um nicht alles einmal auszuprobieren, und so verzichte auch ich seit dem 02.01. auf Alkohol. Das tut dem Körper wirklich gut. Vor allem, da wir vergangenes Jahr deutlich mehr Glasmüll entsorgten. Alkohol ist nie eine Lösung. Aber Hagebuttentee auch nicht. Mittlerweile zieht es mich zu Rezepten, die den Arbeitsschritt „mit Wein ablöschen“ beinhalten. In das Boeuf bourguignon kippte ich gleich eine halbe Flasche roten Burgunder – hat ihm nicht geschadet!

Nach drei Wochen vermisse ich nicht den Alkohol, aber den Genuss. Ein gutes Glas Wein zum Essen, ein kühles Bier nach erfolgreicher Regalmontage, ein Stamperl Nussschnaps nach schwerem Essen – ist das nicht das schöne feine kleine Glück? Trotzdem ziehe ich den Dry January durch. Und nächstes Jahr sollten wir statt Verbesserungsjänner den Mach-was-dich-glücklich-macht-Monat ausrufen. Denn besser als glücklich geht nicht.

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