Austria

Ex-Opernball-Organisatorin Großbauer ist mit Corona infiziert

Für das Saxofon-Spielen hat Maria Großbauer, Mutter und Politikerin, derzeit keine Zeit: „Aber irgendwann wird’s mich schon wieder jucken“

© Die neue Volkspartei/Klimpt

Das gab Nationalratspräsident Sobotka am Donnerstag bei kurzer Sitzung bekannt. Der ÖVP-Abgeordneten gehe es gut, sie ist zuhause.

Der Nationalrat hat Donnerstagabend mit zwei kurzen Sitzungen den Weg zum freitägigen Beschluss des dritten Corona-Pakets geebnet.

Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) verkündete dabei, dass mit Maria Großbauer (ÖVP) eine zweite Mandatarin mit dem Coronavirus infiziert ist. Abgeordnete, die näher mit ihr zu tun hatten bei der vergangenen Sitzungswoche, sollen sich beim Parlament melden.

Auf KURIER-Nachfrage im türkisen Klub heißt es aber, es habe niemand Kontakt mit ihr gehabt. Bei der vergangenen Nationalratssitzung am 20. März war sie anwesend - der Zeitpunkt ist aber außerhalb der Inkubationszeit. Wer sich unsicher ist, könne sich aber trotzdem melden.

Der 39-Jährigen gehe es "den Umständen entsprechend gut", sie erholt sich zuhause.

Großbauer hat heuer ihren letzten Opernball organisiert, seit 2017 sitzt sie für die ÖVP im Nationalrat.

Nationalrat mit Plexiglas und Maske

Sobotka war bei den nur wenige Minuten dauernden Sitzungen am Vorsitz durch ein Plexiglas von den Abgeordneten getrennt. Mund-Nasen-Schutz trug er nur vor seinem Vortrag. Abgeordnete wie VP-Klubchef August Wöginger sowie die Fraktionschefinnen Pamela Rendi-Wagner (SPÖ) und Sigrid Maurer (Grüne) waren ebenfalls mit der kleinen Maske ausgestattet. Sobotka sprach auch die Empfehlung aus, auf den Mund-Nasen-Schutz zurückzugreifen.

Das dritte Corona-Paket ist besonders umfangreich und bringt die Höher-Dotierung der diversen Unterstützungsfonds. Zudem werden weitere neue Hilfen vereinbart, etwa für einkommensschwache Familien und Medien.

Das Pendlerpauschale bleibt auch im Home-Office, für das jetzt auch die Unfallversicherung gilt. Ebenfalls zu den größeren Beschlüssen gehört ein Delogierungsverbot. Dem Bildungsminister werden wiederum umfangreiche Kompetenzen zur Gestaltung des Unterrichts an Schulen und Unis eingeräumt.

Das Paket wird noch am heutigen Abend vom Budgetausschuss behandelt und soll am Freitag in einer dann längeren Sitzung mit Debatte vom Nationalrat beschlossen werden. Voraussichtlich wird es am Samstag dann auch die Zustimmung des Bundesrats erhalten.

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