Am 25. Juni 2019 treffen Kriminalpolizei und Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) in der Wiener Innenstadt beim Firmensitz des Immobilieninvestors Michael Tojner ein, um eine Hausdurchsuchung durchzuführen. Grund der Ermittlungen ist eine Betrugsanzeige des Landes Burgenland rund um den Kauf von gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften. Doch als die Ermittler zu Werke gehen, ist Tojner offenbar bereits informiert: Seine Anwältin ist vor Ort und teilt den Beamten freimütig mit, dass sie bereits über die Durchsuchung und deren genauen Termin vorab im Bilde war.