Austria

Eurofighter-Verkauf an Indonesien droht zu platzen

Fast ein Jahr lang sah es danach aus, als würde Österreich seine 15 teuren Eurofighter loswerden können. Der südostasiatische Staat Indonesien hatte Kaufabsichten an den Jets erklärt, um dringend eine Lücke in seiner Luftraumüberwachung zu schließen.

„Rafale“ statt Eurofighter
Doch daraus wird wohl nichts: Statt mit uns ist Jakarta derzeit in fortgeschrittenen Verhandlungen mit dem französischen Hersteller Dassault, der mit seiner „Rafale“ einen ähnlichen, aber mittlerweile modernisierten Kampfjet anbietet. Innerhalb der indonesischen Regierung sei die Eurofighter-Anschaffung rasch verworfen worden, hieß es auf „Krone“-Anfrage. Denn unsere Flugzeuge der allerersten Bautranche gehören zu den ältesten, die überhaupt noch fliegen. Großbritannien etwa hat all seine Jets dieser Tranche bereits in den Ruhestand geschickt.

An Nachrüstung nicht interessiert
Auch Hersteller Airbus sieht einen möglichen Deal mit Österreich kritisch. Airbus hätte die österreichischen Jets aufwendig nachrüsten müssen, bevor sie weiterverkauft hätten werden können. „Wir bauen Kampfjets, wir grundüberholen sie nicht“, heißt es aus dem Konzern.

„Verhandlungen laufen noch“
Das Verteidigungsministerium in Wien verwies am Samstag auf nach wie vor laufende Verhandlungen mit Indonesien, auch der Besuch eines hochrangigen Offiziers sei noch geplant.

Video: Im Cockpit eines Eurofighter

Trainingsjets wieder aktuell?
Für Österreich liegt damit wieder eine neue, alte Variante am Tisch, die vom Ministerium allerdings dementiert wird: Eurofighter weiterfliegen und für Aus- und Weiterbildung im Betrieb günstigere Trainingsjets anschaffen. Denn nach dem Ende der Saab 105 sind die verbliebenen Eurofighter in Zeltweg als einzige Kampfjets für die Luftraumüberwachung hart an ihre Grenzen geraten.

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