Austria

EU-Strafzölle auf Spielkarten aus den USA

Die Chancen für eine Personalentscheidung am 19. März tendieren gegen Null.

© Getty Images/Liliboas/istockphoto

EU reagiert auf zusätzliche US-Zölle, der Umfang ist allerdings vergleichsweise begrenzt.

von Christine Klafl

Als Antwort auf neue US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium-Exporte verhängt die Europäische Union zusätzliche Zölle auf Produkte wie Spielkarten, Feuerzeuge und Plastikabdeckungen für Möbel. Dies teilte die EU-Kommission am Montag in Brüssel mit. Die Maßnahme sei genau proportional zu der US-Entscheidung vom 8. Februar.

Stahl-Zölle

Damals hatte die Regierung von US-Präsident Donald Trump die 2018 verhängten Stahl-Zölle ausgeweitet. Damit wurden Sonderabgaben auch auf Produkte wie Stahlnägel, Heftklammern, Draht und Kabel fällig. Nun verhängt die EU - wie schon nach der ursprünglichen Entscheidung Trumps von 2018 - Gegenmaßnahmen, die in etwa das gleiche Handelsvolumen treffen.

Bei WTO gemeldet

Der Umfang sei relativ begrenzt, teilte die Kommission mit. Die „Ausgleichsmaßnahmen“ würden zudem in Übereinstimmung mit den Pflichten der EU unter den Regeln der Welthandelsorganisation WTO verhängt und bei der WTO gemeldet.

Die derzeitige Corona-Krise zeige, wie wichtig es sei, Handel und Lieferketten aufrecht zu erhalten. Um die Erholung zu unterstützen, erwarte man von den Partnern, unrechtmäßige Zölle aufzuheben, auch die auf Stahl und Aluminium, erklärte die Kommission weiter.

Negative Handelsbilanz

Trump hatte 2018 mit Hinweis auf die nationale Sicherheit die ganze Welt mit Sonderzöllen auf Stahl und Aluminium überzogen. Trump stört sich daran, dass die Handelsbilanz der USA seit Jahren im Minus ist. Er sieht den enormen Saldo als Folge der Politik anderer Länder, die aus seiner Sicht mit unfairen Methoden ihre Exportwirtschaften fördern. Trump macht Druck auf große Handelspartner, damit diese mehr aus den USA importieren.

Football news:

Manchester United verweigert eine Verlängerung von igalos Leihgabe bis zum Saisonende. Der Spieler muss nach Shanghai zurückkehren
Levchenko über das Abendessen im Restaurant Amsterdam: Sie stellen die Teller selbst auf ein Tablett, die Entfernung mit dem Kellner beträgt 1,5 M
Ex-Nationalspieler Moskaus Krunic: in Europa sieht alles schön aus, aber das ist nicht ganz so. Es gibt keine Seele, und Russland hat es
Kiknadze sagt, er sei ein Klub. Aber der Verein ist eine Mannschaft, und der Rest ist vergänglich. Boris Ignatiev über den Generaldirektor von Loco
Inter will Icardi für 55 bis 60 Millionen Euro an PSG verkaufen. In Paris wird ihm ein Gehalt von 10 Millionen pro Jahr angeboten
Leipzig hat Mainz komplett vernichtet
Barcelona hat sich für den 18-jährigen Hertha-Keeper Samarjic Interessiert