Austria

Erste Apotheke bietet Corona-Schnelltest an

Der Antikörpertest zeigt an, ob man symptomfrei mit dem Virus infiziert war.

von Birgit Seiser

Trage ich das Coronavirus in mir oder nicht? Diese Frage stellen sich derzeit wohl alle Österreicher, die noch nicht von offiziellen Stellen getestet wurden. Das Problem ist nämlich, dass Experten eine hohe Dunkelziffer an Menschen vermuten, die zwar Corona-positiv sind, aber keine Symptome entwickeln. Ansteckend ist man in diesem Fall aber dennoch.

Ergebnis nach 15 Minuten Wartezeit

Nun gibt es die Möglichkeit, abzuklären, ob man infiziert ist oder nicht - und zwar auf eigene Kosten. Die Rathaus Apotheke in der Wiener City bietet als eine der ersten Schnelltests für 80 Euro an. Infiziert man sich mit dem Virus, bildet das Immunsystem nach einiger Zeit Antikörper, die durch den Bluttest nachgewiesen werden können. Ein kleiner Nadelstich in den Finger genügt. Dann heißt es 15 Minuten auf das Ergebnis warten. 

Als der KURIER am Dienstag die Apotheke besuchte, war eine Frau bereits wegen des Tests gekommen: "Ich möchte einfach wissen, ob ich vielleicht eine Gefahr für andere bin. Ich habe auch nachgefragt, ob die Tests für andere Patienten dringender gebraucht werden, aber das ist nicht der Fall." 

Die Schnelltests stehen auch immer wieder in der Kritik von Experten. Tatsächlich gibt es in manchen Fällen falsch-negative Ergebnisse, denn nicht jeder Mensch entwickelt gleich schnell Antikörper. Das bedeutet, dass man das Virus schon in sich tragen kann und der Test es nicht anzeigt. Zuverlässig ist er aber für all jene, die die Erkrankung schon hinter sich haben - obwohl sie es gar nicht bemerkt haben.

Kritisch betrachten

Dieser Problematik sei man sich aber bewusst, wie Sybille Silmbrod von der Rathaus Apotheke zum KURIER sagt: "Wir sind ständig in Verbindung mit dem Anbieter. Es hat etwas gedauert, bis wir eindeutige Ergebnisse von dem Test ablesen konnten, aber wir setzen uns damit kritisch auseinander." Man wolle aber offen für alles sein, was im Moment angeboten wird. Für die Apothekerschaft sei es eine herausfordernde Zeit.

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