Austria

Erneut Tote auf US-Militärstützpunkt: Angreifer war Soldat aus Saudi-Arabien

Zum zweiten Mal in einer Woche ist es in den USA zu tödlichen Schüssen gekommen. Auf dem Militärstützpunkt Pensacola in Florida habe ein Schütze in der Früh Schüsse abgegeben. Bei dem Angreifer handelte es sich um einen Angehörigen der saudi-arabischen Luftwaffe.

Zum zweiten Mal in einer Woche ist es auf einem Militärstützpunkt in den USA zu tödlichen Schüssen gekommen. Die US Navy und die Polizei teilten am Freitag mit, auf dem Militärstützpunkt Pensacola in Florida habe ein Schütze in der Früh Schüsse abgegeben. Der Täter sei tot, außerdem gebe es mindestens drei weitere Todesopfer. Außerdem wurden Verletzte im Spital behandelt, darunter zwei Polizisten.

Der Schütze eröffnete das Feuer laut Polizei in einem Schulungsraum auf dem Militärgelände. Er sei nach kurzer Zeit von der Polizei erschossen worden. "Es hätte noch sehr viel schlimmer kommen können", sagte ein Navy-Vertreter. Nähere Einzelheiten zu dem Täter und den Hintergründen nannte die Polizei zunächst nicht.

Erst am Mittwoch hatte ein Angehöriger der US-Marine auf dem Militärstützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii zwei Zivilangestellte getötet und sich anschließend selbst erschossen. Über die Hintergründe war zunächst nichts bekannt geworden. Pearl Harbor ist einer der größten Stützpunkte der US Navy im Pazifik.

Angreifer war Soldat aus Saudi-Arabien

Bei dem Angreifer handelte es sich um einen Angehörigen der saudi-arabischen Luftwaffe. Das bestätigte Floridas Gouverneur Ron DeSantis am Freitag. Der Mann befand sich demnach für ein Training am Marinefliegerstützpunkt Pensacola. Medienberichten zufolge prüfen die Ermittler ein mögliches terroristisches Motiv.

Der Schütze hatte am Freitagmorgen in einem Gebäude mit Unterrichtsräumen des Militärstützpunktes das Feuer eröffnet. Er tötete drei Menschen und verletzte sieben weitere, bevor er von der Polizei erschossen wurde. Der Marinefliegerstützpunkt im Süden der USA ist ein wichtiges Ausbildungszentrum unter anderem für Navy-Piloten.

(APA)