Austria

Epidemiologe: Eher Verschärfungen als Lockerungen; Virus-Mutation in der Steiermark bestätigt

Österreich im Lockdown

© APA/HELMUT FOHRINGER

Lesen Sie nationale wie internationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie in unserem Live-Ticker.

von Josef Siffert

Nationale und Internationale Entwicklungen in der Corona-Pandemie

  • Guten Morgen

    Ich wünsche Ihnen einen guten Morgen und einen schönen Start in ein hoffentlich erholsames Wochenende.

    Wir starten unsere heutige Berichterstattung mit den Corona-Demos, die heute in Wien stattfinden sollen. Bis zu 30.000 TeilnehmerInnen werden erwartet. Die größte Kundgebung findet am Heldenplatz in der Innenstadt statt, um 14 Uhr solls losgehen. Innenminister Karl Nehammer hat gestern bereits besonders starke Polizeipräsenz angekündigt und vor der Mobilisierung radikaler Gruppen gewarnt.

    "Massive Sorgen" macht sich im KURIER-Interview auch die Leiterin des Extremismusreferats - siehe Artikel.

    Wir halten Sie auf dem Laufenden - kommen Sie gut (informiert) durch den Tag.

  • Bundesrat bestätigte Gesetz für das "Reintesten"

    Nach dem Nationalrat hat am Freitag auch der Bundesrat in einer Sondersitzung den gesetzlichen Rahmenbedingungen für das "Reintesten" in bestimmte Örtlichkeiten zugestimmt. Damit kann Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) per Verordnung festlegen, wo überall negative Corona-Tests die Voraussetzungen für einen Besuch sind; im Gespräch waren Veranstaltungen, Hotels oder etwa auch die Gastronomie.

    Voraussetzung dafür ist freilich, dass der Lockdown aufgehoben wird. Ob dieser über den 24. Jänner hinaus verlängert wird, entscheidet die Regierung am Wochenende.

    Zugestimmt haben der Änderung des Epidemiegesetztes im Bundesrat die Regierungsfraktionen ÖVP und Grüne, die NEOS und die SPÖ - von letzterer aber, wie schon im Nationalrat, nicht die Mandatare aus dem Burgenland. Ebenfalls den Bundesrat ohne Einspruch passiert haben zwei Vorlagen, die Kostenübernahmen vorsehen: Der Bund ersetzt der Österreichischen Gesundheitskasse die Zahlungen an Arztpraxen für die Implementierung des elektronischen Impfpasses. Und der Bund übernimmt auch die Kosten für die Massentests und bundesweite Impfaktionen.

    Die Sondersitzung genützt haben Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) auch gleich, um der Länderkammer das neue Regierungsmitglieder zu präsentiert - Martin Kocher (ÖVP), der als Arbeitsminister der nach Plagiatsvorwürfen zurückgetretenen Christine Aschbacher nachfolgte.

  • Höchstzahl an Infektionen in Spanien

    Spanien hat erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 40.000 Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Die Zahl der Ansteckungen sei um 40.197 auf insgesamt mehr als 2,25 Millionen gestiegen, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag in Madrid mit. Der bisherige Höchstwert war am Mittwoch mit 38.869 erreicht worden. Am Freitag beschlossen mehrere Regionen, darunter auch Madrid, eine Verschärfung der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

    Die nächtliche Ausgangssperre wird ab Montag in der Hauptstadtregion um eine Stunde auf 23.00 Uhr vorgezogen, teilte die Regionalregierung am Freitag mit. Restaurants, Cafés und Bars müssen dann in der gesamten sogenannten Autonomen Gemeinschaft schon um 22.00 Uhr - statt wie bisher um Mitternacht - schließen. Die Verschärfung der Maßnahmen gilt den Angaben zufolge vorerst für zwei Wochen.

  • Intensive Regierungsberatungen vor Lockdown-Entscheidung

    Der Corona-Lockdown in Österreich könnte verlängert werden. Denn die Fälle der neuen britischen Coronavirus-Variante häufen sich, Experten warnen vor frühzeitiger Lockerung. Die Bundesregierung will am Wochenende nach Beratungen mit Landeshauptleuten, Experten und den Sozialpartnern eine Entscheidung treffen.

    Wie sie ausfällt wird die Öffentlichkeit wohl am Sonntag erfahren, für diesen Tag ist um 11 Uhr eine Pressekonferenz der Regierung in Aussicht genommen.

    Morgen, Samstag, werden Experten nach einer Gesprächsrunde im Bundeskanzleramt Pressestatements abgeben. Danach berät die Regierung mit den Sozialpartnern. Freitagabend stand noch eine Gesprächsrunde mit den Landeshauptleuten über die weitere Vorgehensweise am Programm - auch diese übrigens ausnahmsweise wieder einmal persönlich und nicht nur per Video.

    Mehr dazu:

  • "Rebellische Kochschürzen": Italienische Gastronomen widersetzen sich neuen Abholverboten

    Die italienischen Restaurantbetreiber fordern die Regierung in Rom heraus. Angesichts der Pläne, ab kommendem Sonntag Italienern zu verbieten, nach 18 Uhr Speisen in Bars und Lokalen abzuholen, schlossen sich viele Lokalinhaber von Mailand bis Palermo der Initiative #ioapro ("ich öffne") an.

    Trotz des Verbots hielten sie am Freitagabend ihre Lokale offen und luden Kunden ein, sie zu besuchen. Gäste wurden aufgerufen, sich an die Tische der Restaurants zu setzen und Fotos mit den Lokalinhabern zu machen, die im Internet veröffentlicht werden sollen. Organisiert wurde der Protest von einigen Lokalinhabern per Facebook.

    Als "rebellische Kochschürzen" bezeichneten sich die Initiatoren des Protests. Ihnen drohe saftige Strafen. Die Initiative stieß bei den Gastronomieverbänden auf Kritik. Man dürfe nicht gegen die Anti-Corona-Maßnahmen verstoßen, die Gefahr sei der Lizenzentzug und hohe Strafen. "Man erreicht keine Resultate, indem man gegen die Gesetze revoltiert", so der Branchenverband FIPE. Die größeren Verbände kündigten ein Treffen mit der Regierung am kommenden Montag an.

    Laut dem Verband der Restaurant-Inhaber FIPE erwirtschaftete die Gastronomie vor der Coronapandemie einen Jahresumsatz von 21 Milliarden Euro. Sie beschäftigte italienweit 1,3 Millionen Personen.

  • Mehr als zwei Millionen Corona-Tote weltweit

    Mehr als zwei Millionen Covid-Patienten sind weltweit bereits gestorben. Den traurigen Rekord hielt die Johns Hopkins Universität auf ihrer Corona-Homepage fest.

    Mit rund 390.000 Toten mussten die USA bislang die höchste Zahl melden, gefolgt von Brasilien (200.000) und Indien (150.000). Allein in der vergangenen Woche starben 23.000 Menschen in den Vereinigten Staaten von Amerika am Coronavirus.

    Mehr als 93 Millionen Menschen weltweit haben sich bereits infiziert.

  • Eurogruppenchef fordert rasche Umsetzung der EU-Coronahilfen

    Eurogruppen-Chef Paschal Donohoe fordert Tempo bei der Umsetzung des 750-Milliarden-Euro-Plans der Europäischen Union gegen die Corona-Krise. Die Hilfen müssten noch in diesem Jahr fließen und zur Erholung beitragen, vor allem zur Sicherung von Arbeitsplätzen, sagte Donohoe am Freitag der Deutschen Presse-Agentur und anderen Nachrichtenagenturen in einem Interview. "Geschwindigkeit ist besonders wichtig", sagte Donohoe. "Es ist wichtig, dass wir alle unsere Bemühungen fortsetzen, die Wiederaufbaupläne noch in diesem Jahr umzusetzen und die Wende einzuleiten." Der über Schulden finanzierte Corona-Hilfsfonds war schon im Sommer 2020 verabredet worden und wird derzeit in Gesetzesform gegossen. Anschließend müssen die EU-Staaten Wiederaufbaupläne genehmigen lassen, die vorgegebenen Zielen entsprechen. So soll ein Großteil der Mittel für den ökologischen Umbau der Wirtschaft und die Digitalisierung eingesetzt werden. Das Verfahren dürfte noch Monate dauern. Das erste Geld soll frühestens Mitte des Jahres fließen. Donohoe sagte, die Corona-Krise könnte die wirtschaftliche Ungleichheit in der EU verschlimmern, deshalb müsse gegengesteuert werden. Von besonderer Bedeutung sei die Verbesserung der Jobchancen. "Ich glaube fest daran, dass Europa hier einen positiven Beitrag leisten kann", sagte Donohoe. Zusätzliche Hilfsprogramme oder eine Ausweitung des 750-Milliarden-Fonds - genannt Recovery and Resilience Fund oder RRF - hält er nicht für nötig. "Ich glaube, dass der RRF ausreichen wird", sagte der Eurogruppenvorsitzende. Dies gelte insbesondere in Verbindung mit den nationalen Hilfsprogrammen, die die Finanzminister aufgelegt hätten.

  • Sozialpartner beschlossen Generalkollektivvertrag zu Tests und Maskenpflicht

    Nach dem heutigen "Reintesten"-Beschluss im Bundesrat haben die Sozialpartner und die Industriellenvereinigung (IV) einen Generalkollektivvertrag zum Thema Corona-Tests und Maskenpflicht am Arbeitsplatz abgeschlossen. Die Einigung enthält arbeitsrechtliche und betriebliche Begleitmaßnahmen zur Umsetzung der staatlichen Strategie für regelmäßige COVID-19-Tests. Ein Generalkollektivvertrag gilt für alle Unternehmen, für die die Wirtschaftskammer die Kollektivvertragsfähigkeit besitzt bzw. für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in diesen Betrieben. Erfolgsentscheidend für eine breite Inanspruchnahme der Corona-Tests sei die Schaffung betrieblicher Testmöglichkeiten, deren Einbindung in die öffentliche Teststrategie und die Finanzierung durch den Bund, so die Sozialpartner und Industriellenvereinigung am Freitagabend in einer Aussendung.
  • Schwedens Königspaar gegen Corona geimpft

    Mit einem Piks in den linken Oberarm ist auch der schwedische König Carl XVI. Gustaf (74) gegen das Coronavirus geimpft worden. Der Monarch erhielt die erste von zwei Impfdosen am Freitag ebenso wie Königin Silvia (77) auf Schloss Stenhammar rund 100 Kilometer südwestlich von Stockholm, wie das schwedische Königshaus mitteilte.

    "Die große Impfung gegen Covid-19 ist jetzt in unserem ganzen Land im Gang", wurde Carl Gustaf vom Hof zitiert. "Es ist meine Hoffnung, dass sich jeder, der in den kommenden Monaten die Möglichkeit dazu hat, dazu entschließt, sich zu impfen, damit wir gemeinsam und so schnell wie möglich durch diese schwierige Zeit kommen können."

    Die beiden obersten Schweden reihen sich damit in eine wachsende Zahl der Royals ein, die die erste Impfdosis gegen Corona erhalten haben: Am Mittwoch waren im benachbarten Norwegen Harald V. (83) und seine Frau Königin Sonja (83) geimpft worden, Dänemarks Königin Margrethe II. (80) war bereits am Neujahrstag dran. Die britische Queen Elizabeth II. (94) und ihr Mann Prinz Philip (99) haben vor knapp einer Woche ebenfalls eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten.

  • UNO rechnet mit zwei Millionen weniger Migranten wegen Corona

    Die Corona-Pandemie hat die zuletzt fortwährend wachsende Migration deutlich eingebremst: Die Vereinten Nationen rechnen bis Mitte 2020 gegenüber dem noch 2019 erwarteten Anstieg mit einem Wachstumseinbruch von 27 Prozent, dies entspricht etwa zwei Millionen weniger Migranten als erwartet. Dennoch ist weiter ein Anstieg der Migration feststellbar, wie aus einem am Freitag veröffentlichten UNO-Bericht hervorgeht.

  • Leicht sinkende Zahlen in Italien

    In Italien sinkt die Zahl der Todesopfer und Neuinfektionen wieder. Die Behörden meldeten am Freitag 477 weitere Menschen, die in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in den vergangenen 24 Stunden gestorben sind. Am Vortag waren es 522 gewesen. Damit stieg die Gesamtzahl der Toten seit Beginn der Pandemie in Italien auf 81.325.

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden ist am Freitag von 17.246 auf 16.146 gesunken. Dabei wurden 273.506 Tests durchgeführt, 5,9 Prozent davon fielen positiv aus, berichtete das Gesundheitsministerium in Rom.

    Die Zahl der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten ist in 24 Stunden von 23.110 auf 22.841 Personen gesunken. Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen lag bei 2.522 Personen, das sind 35 weniger als am Vortag. Seit Beginn der Impfkampagne am 27. Dezember wurde die Schwelle von einer Million geimpfter Personen überschritten. Italien ist somit das EU-Land mit den meisten Geimpften, kündigte der italienische Premier Giuseppe Conte an.

    Italien führt ab Sonntag neue Corona-Maßnahmen ein, die an die regionale Situation angepasst werden. Sie bleiben bis 5. März in Kraft, teilte die Regierung am Freitag mit. Ab kommendem Sonntag werden Südtirol, die Lombardei und Sizilien als rote Zonen eingestuft. Damit wird ein "Mini-Lockdown" verhängt.

  • Britischer Mutationsfall in der Obersteiermark bestätigt

    Einer der Verdachtsfälle auf die britische Mutation des Coronavirus im steirischen Ausseerland ist am Freitag offiziell bestätigt worden. Das Land Steiermark erklärte auf APA-Nachfrage, dass die Probe aussequenziert sei und der Verdacht damit labormäßig durch die AGES nachgewiesen wurde.

    Bei acht weiteren Proben handle es sich um noch abzuklärende Verdachtsfälle. Am Wochenende werden PCR-Teststationen für die Bevölkerung in Bad Aussee und Bad Mitterndorf-Tauplitz angeboten.

    Mehr dazu:

  • Wegen Pandemie: Katalonien-Wahl verschoben

    Die Regionalwahlen in der nordostspanischen Region Katalonien vom 14. Februar werden aufgrund der dramatisch steigenden Corona-Fallzahlen verschoben. Das gab die katalanische Regionalregierung am Freitag in Barcelona bekannt. Mit einer 14-Tage-Inzidenz von 532 Covid-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner könnte die Durchführung von Regionalwahlen schlimme gesundheitliche Folgen haben, hieß es seitens der Regierung.

    Kataloniens Sozialisten PSC kritisierten zunächst, die in der spanischen Konfliktregion regierenden Separatisten würden sich aufgrund schlechter Wahlprognosen mit der Verschiebung einen Wahlvorteil verschaffen wollen. Tatsächlich sank die Unterstützung für das Unabhängigkeitslager in den vergangenen Wochen. Laut vor wenigen Tagen von der Tageszeitung La Vanguardia veröffentlichten Umfrage wollen nur noch 43 Prozent der Bevölkerung eine Loslösung von Spanien. Mittlerweile sprechen sich sogar fast 49 Prozent der rund 7,6 Millionen Einwohner Kataloniens dezidiert gegen die Unabhängigkeit aus.

  • Impfstoffe: Serbien bekommt am Samstag erste Lieferung aus China

    Serbien hat sich den Staaten angeschlossen, die auch mit dem chinesischen Impfstoff gegen das Coronavirus kämpfen wollen. Eine erste Lieferung des Sinopharm-Vakzins wird am Samstag in Belgrad erwartet, berichteten serbische Medien am Freitag. Die Impfungen könnten am Sonntag oder Montag starten, sagte der regionale Gesundheitsminister der Vojvodina, Zoran Gojkovic.

    Allerdings ist das Zulassungsverfahren bei den serbischen Behörden laut Medienberichten noch nicht völlig abgeschlossen worden. Bis Donnerstag sind in Serbien 19.000 Personen geimpft worden. Zugelassen wurden bisher die Vakzine des US-Pharmakonzerns Pfizer und der russische "Sputnik V".

    Der serbische Finanzminister Sinisa Mali ließ am Freitag wissen, dass er sich mit dem chinesischen Vakzin impfen lassen wolle. Die Ministerpräsidentin Ana Brnabic hatte vor dem neuen Jahr die Pfizer-Impfung erhalten. Innenminister Aleksandar Vulin hatte sich daraufhin das russische Vakzin "Sputnik V" verabreichen lassen.

    Experten warnen unterdessen, dass sich bei der Entscheidung für einen oder anderen Impfstoff die Bürger keineswegs von ihrer politischen Vorliebe leiten lassen sollten. Seit März 2020 wurden in Serbien 369.823 Coronavirus-Fälle registriert. 3.708 Personen sind laut Amtsangaben der Krankheit erlegen.

  • Italien: Umarmungen im Spital im eigenen "Umarmungsraum"

    Umarmungen sind in Corona-Zeiten besonders wertvoll: Gerade Covid-Patienten im Krankenhaus vermissen die Nähe ihrer Familienangehörigen sehr. In Italien, wo Küsschen und Umarmungen bisher nicht wegzudenken waren, suchen Krankenhäuser und Pflegeheime deshalb oft nach kreativen Lösungen für mehr nahen Kontakt.

    So auch im "Nuovo Ospedale dei Castelli" in Ariccia südlich von Rom. Dort helfen ein sogenannter Umarmungsraum und eine spezielle Kunststoff-Vorrichtung dabei, sich persönlich in den Arm zu nehmen. Die Plastik-Abtrennung hat schlauchartige Hüllen für die Arme. Damit können Angehörige ihren Lieben, die sich auf dem Weg der Besserung befinden, nahe sein - etwa das Paar Salvatore und Alida, das den 50. Hochzeitstag feierte. Bei der ersten Präsentation der Umarmungsfolie vor einiger Zeit hatten Ärzte gesagt, dass mit mehr Glücksgefühlen vermutlich auch die Heilung beschleunigt werden könne.

  • "Batwoman" sichert WHO Kooperation zu

    Die Virologin/Fledermausforscherin Shi Zhengli sichert den WHO-Experten ihre Kooperation zu. Gerüchte kursierten, das Virus sei aus ihrem Labor in Wuhan entwichen, wo unter anderem Forschungen mit Fledermäusen abgehalten werden. Gerüchte, wonach der Erreger Sars-CoV-2 aus ihrem Labor entwichen sein könnte, hat Shi stets dementiert.

  • GB: Versicherer müssen für Kosten der Coronakrise aufkommen

    Versicherer müssen in Großbritannien für die Kosten von Betriebsschließungen ihrer Kunden im Zuge der Coronakrise aufkommen. Der Oberste Gerichtshof (Supreme Court) verwarf am Freitag die Berufungsanträge von sechs großen Versicherern gegen eine entsprechende Entscheidung des High Court. Die Unternehmen hatten argumentiert, sie könnten nicht unbegrenzt zahlen, wenn beinahe die ganze Wirtschaft lahmgelegt sei und gesunde Menschen wegen der Beschränkungen daheimbleiben müssten.

    Doch das oberste Berufungsgericht entschied, dass dies von den Versicherungsklauseln abgedeckt sei, die unter anderem Schließungen wegen meldepflichtiger Krankheiten und behördlich verweigertem Zugang zu den Betrieben abdeckten. Von dem Urteil betroffen sind nach früheren Schätzungen 60 Versicherer und 370.000 Kunden, vorwiegend Kleinunternehmer von der Bar bis zum Schönheitssalon.

    Es geht um Entschädigungen in Milliardenhöhe, deretwegen die Finanz-Verbraucherschutzbehörde FCA ein Musterverfahren angestrengt hatte. Sechs Versicherer - Hiscox, RSA, QBE, die zur Hannover Rück gehörige Argenta, Arch und MS Amlin wollten die erstinstanzliche Niederlage nicht auf sich sitzen lassen.

  • Eurostar in wirtschaftlichen Schwierigkeiten

    Der Eurostar mit seinen Zugverbindungen unter dem Ärmelkanal ist durch die Coronavirus-Pandemie in massive Schwierigkeiten geraten. Die französische Bahngesellschaft SNCF als Mehrheitseignerin sprach am Freitag von einer "sehr kritischen" Lage. Derzeit gebe es nur noch eine tägliche Hin- und Rückfahrt zwischen London und Brüssel beziehungsweise Paris. Der Chef der SNCF-Reisesparte, Christophe Fanichet, fürchtet jedoch einen weiteren Einbruch der Passagierzahlen.

    Ab Montag treten die neuen französischen Corona-Regeln in Kraft. Frankreich verlangt dann von Einreisenden aus Großbritannien einen negativen PCR-Test, eine einwöchige Quarantäne sowie einen weiteren Test an deren Ende. In Großbritannien müssen Reisende vom Kontinent ihrerseits in Quarantäne.

    "Ich bin sehr besorgt um den Eurostar", sagte Fanichet. Bereits im vergangenen Jahr habe die Gesellschaft 85 Prozent ihrer Passagiere eingebüßt. Zudem sei es "eine französische Gesellschaft in England - deshalb helfen ihr weder Engländer noch Franzosen" mit Hilfszahlungen wie für die angeschlagenen Airlines, kritisierte er. Verhandlungen mit London über Hilfskredite seien aber noch nicht abgeschlossen.

    Eurostar gehört zu 55 Prozent der SNCF, zu 40 Prozent einem kanadisch-britischen Finanz-Konsortium und zu fünf Prozent der belgischen Bahn.

  • Aufruf zu kostenlosen PCR-Testungen in der Steiermark

    Nach den Verdachtsfällen auf die Coronavirus-Mutation wird nun die Bevölkerung in den betroffenen Gemeinden Bad Aussee und Bad Mitterndorf/Tauplitz aufgerufen, sich vorsorglich mittels kostenlosem PCR-Test (Mund-Rachen-Abstrich) auf das Coronavirus testen zu lassen. Die dafür vorgesehenen Teststationen werden vom Roten Kreuz betrieben und befinden sich an den Standorten Bad Aussee mit vier Testspuren (Kur & Congresshaus, Kurhausplatz 144), Bad Mitterndorf mit zwei Testspuren (Grimminghalle, Bad Mitterndorf 350) und Tauplitz mit ebenfalls zwei Testspuren (Dorfsaal, Tauplitz 260).

  • Island: Jeder Einreisende muss sich zweimal testen

    Island verschärft seine Einreisebestimmungen. Jeder Passagier muss sich ab Freitag verbindlich nach der Ankunft auf der Nordatlantik-Insel auf das Coronavirus testen lassen. Nach fünf bis sechs Tagen Quarantäne muss dann ein zweiter Corona-Test vorgenommen werden, wie die isländische Regierung am Freitag nach einer Kabinettssitzung mitteilte. Die Maßnahme gilt bis zum 1. Mai, die Tests sind kostenlos.

    Bisher konnten Island-Touristen alternativ auch wählen, freiwillig für 14 Tage in Quarantäne zu gehen - in der Praxis bedeutete das aber, dass manche diese Option zwar wählten, am Ende aber nicht einhielten.

    Island hat vor allem wegen seiner abgeschiedenen Lage verhältnismäßig wenige Neuinfektionen zu beklagen. Im Vergleich zu den Ländern der EU und den restlichen Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) hatte die Insel in den vergangenen Wochen die insgesamt geringsten Neuinfektionszahlen.

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