Austria

Entwickler von Sputnik V betonen: Vakzin verursacht keine Blutgerinnsel

EU Commissioner Thierry Breton on Sputnik vaccines

Der in Russland entwickelte Corona-Impfstoff wurde im August 2020 präsentiert. In der EU ist er noch nicht zugelassen.

Noch überprüft die EU-Arzneimittelagentur EMA die Daten des russischen Impfstoffs. Doch angesichts der Fälle von seltenen Sinusvenenthrombosen im Gehirn bei den Impfstofffen von Astra Zeneca und Johnson & Johnson melden sich am Mittwoch nun auch die russischen Entwickler zu Wort.

In einer Erklärung wurde betont, dass das Vakzin keine Blutgerinnsel verursache. "Eine umfassende Analyse der unerwünschten Ereignisse während der klinischen Studien und im Verlauf der Massenimpfungen mit dem Sputnik V-Impfstoff ergab, dass es keine Fälle von Hirnvenen- und Sinusthrombosen gab", erklärte das staatliche Gamaleja-Zentrum für Epidemiologie und Mikrobiologie, das den Impfstoff entwickelt hatte.

Gleich Wirkweise

Sputnik V ist wie die Impfstoffe von Astra Zeneca und Johnson & Johnson ein Vektor-Impfstoff. Dennoch gebe es große Unterschiede, betonte das Zentrum. Nach Impfungen mit den Präparaten von Astra Zeneca und Johnson & Johnson wurden vereinzelt schwere Blutgerinnsel-Fälle registriert. Danach wurden die Impfungen mit beiden Vakzinen in mehreren Ländern teilweise ausgesetzt oder ganz eingestellt. Sputnik V ist bisher noch nicht in der EU zugelassen.

Russland hatte Sputnik V bereits im August zugelassen, noch vor dem Abschluss aller wissenschaftlichen Studien. Dies stieß international auf scharfe Kritik. Nach einer Anfang Februar in der britischen Fachzeitschrift The Lancet veröffentlichten Studie schützt das Vakzin aber zu mehr als 90 Prozent vor einer symptomatischen Covid-19-Erkrankung. Damit hätte Sputnik V eine ähnlich hohe Wirksamkeit wie die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna.

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