Austria

Eine Chance auf Normalität

- 310 Corona-Fälle in Kärnten, 126 in Osttirol
- Die Gefahr einer zweiten Ansteckungswelle
- Infektionsrisiko gerade in Karwoche meiden
- So setzen Kärntens BHs Verordnungen um

Keine Frage, die Ausbreitung des Coronavirus geht sowohl in Kärnten als auch in Osttirol zurück, da sich der Großteil der Bevölkerung vorbildlich an die Maßnahmen und Beschränkungen des Bundes hält. Maßgeblicher Indikator dafür ist der sogenannte Replikationsfaktor, der aussagt, wie viele Menschen von einer Person angesteckt werden. „Wenn es uns gelingt, diesen Faktor auf eins zu senken, dann führt es dazu, dass die Anzahl der Genesenen mit der Anzahl der Neuerkrankten gleichgestellt ist“, sagt Günther Wurzer vom Landeskrisenstab: „Nur so können wir eine exponentielle Ausbreitung des Virus und damit auch Zustände, wie sie in Italien herrschen, vermeiden.“ Seit Tagen bewegt sich diese für uns alle so maßgebliche Zahl nach unten – in Kärnten liegt sie aktuell jedoch noch über eins.

Ausgangsbeschränkung auch zu Ostern einhalten
Um eine zweite Ansteckungswelle zu verhindern, ist somit – gerade in der Karwoche – jeder einmal mehr gefordert, sich an die Ausgangsbeschränkungen und Reduktion der sozialen Kontakte zu halten. „Die aktuell positive Entwicklung in unsrem Land wird nur dann anhalten, wenn die Schutzmaßnahmen auch weiterhin ernst genommen werden“, appelliert Landeshauptmann Peter Kaiser: „Nur so haben wir eine Chance, nach Ostern Schritt für Schritt wieder in Richtung Normalität gehen zu können.“

Daher sollten unbedingt auch zu Ostern persönliche Kontakte zu Freunden oder Verwandten so gut es geht gemieden bzw. Abstände eingehalten werden.

Um den Erfolg der Corona-Maßnahmen zu gewährleisten, haben die Bezirkshauptmannschaften entsprechende Verordnungen (siehe Faksimiles S. 24) erlassen, die individuell auf jeden Bezirk zugeschnitten sind. Während öffentliche Veranstaltungen laut Bund kurioserweise zwar noch erlaubt sind, solange nicht mehr als 500 Personen daran teilnehmen, sind Zusammenkünfte in geschlossenen Räumen mit fünf Personen begrenzt. Bei Verstößen drohen hohe Strafen!

Alex Schwab

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