Austria

Ein Toter und ein Schwerverletzter bei schwerem Unfall im Innviertel

Der 27-Jährige war mit einem rechts gelenkten und nicht zum Verkehr zugelassenen Audi unterwegs. Beide Männer stammen aus Ungarn und leben im Innviertel.

Der Lenker fuhr gegen 2.35 Uhr auf der Braunauerstraße Richtung Mattighofen, als er in einer leichten Rechtskurve gegen den Randstein der Gegenfahrbahn prallte und vier Steher eines Maschendrahtzaunes niederriss. Danach durchstieß der Wagen eine Gartenmauer, hob durch die Wucht des Aufpralls ab und prallte 25 Meter gegen eine Hausmauer. Dabei riss das Fahrzeug ein etwa ein Quadratmeter großes Loch in die Außenmauer und zerstörte das dahinter liegende Badezimmer. Die Spur der Verwüstung zog sich über eine Strecke von knapp 70 Metern, teilte die Polizei mit.

Die beiden Männer wurden im Wagen eingeklemmt, der Beifahrer starb noch an der Unfallstelle. Der Lenker wurde schwer verletzt ins Landeskrankenhaus Salzburg eingeliefert. 

Aufgrund der schweren Verletzungen konnte beim Lenker kein Alkotest gemacht werden, hieß es bei der Polizei. Das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreute die Angehörigen des Unfallopfers. Die Feuerwehren Schalchen und Mattighofen waren im Einsatz. "Der komplett zerstörte Audi wurde mit Hilfe eines Krans geborgen. Der Einsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden an", sagte Einsatzleiter Peter Hammerschmied von der Feuerwehr Schalchen im Gespräch.

Einsatzleiter Peter Hammerschmied

Auf dem Fahrzeug waren noch die britischen Kennzeichen des Vorbesitzers montiert gewesen. Gegen fünf Uhr konnte die Feuerwehr die Unfallstelle verlassen.

Die 55-jährige Bewohnerin des Hauses hatte nur etwa einen Meter von der Einschlagstelle entfernt geschlafen. Sie blieb unverletzt, erlitt aber einen schweren Schock.

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