Austria

Ein Lichtstrahl Hoffnung: Geris Corona-Tagebuch

Donnerstag, 2. April: Mein bester Freund aus vergangenen Schulzeiten, Sie wissen schon, der mit Jazz und Schach und gemeinsamem Lachen, hat heute Geburtstag. Mehr als eine Ferngratulation geht sich momentan leider nicht aus. Und das ist schade. Aber ich habe die Hoffnung, dass ich ihn bald wiedersehe.

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Ein Sonnentrahl reicht hin, um viel Dunkel zu erhellen" Franz von Assisi - (1182 - 1226)

Warum ich Ihnen das erzähle? Weil er als Mensch und Freund mir wertvoll ist. Und das tut gut. Mir.

Diese Menschen haben Sie sicher auch. Manche haben Sie vielleicht lange nicht mehr gesehen. Eh klar. Corona. Manche aber schon zuvor nicht mehr. Mit einigen werden Sie sich vielleicht überworfen haben. Nutzen Sie die Chance, die Ihnen diese schwierige Zeit aktuell bietet. Gehen Sie auf diese Menschen zu (zumindest in Gedanken, sonst mit dem nötigen Meter Corona-Distanz), schließen Sie Frieden. Ihretwegen. Es tut gut. Ich weiß es. Die Sonne scheint danach schöner.

Dass an Freunde zu denken sehr viel Trost spenden kann, durfte ich erst kürzlich erfahren. Vielleicht erinnern Sie sich noch an meinen Tagebucheintrag am Sterbetag meines Vaters. Ein Tag, von dem ich damals erst viel später erfahren habe. In einer Zeit vor Erfindung des Handys.

Menschen, die ich bis heute nicht kenne, haben sich danach gemeldet. Eine Arbeitskollegin meines Vaters, damals als Vorstandssekretärin bei SKF tätig, hat mir geschrieben. Sie hat mir von meinem Vater berichtet, wie schön die gemeinsame Zeit in der Firma mit ihm war, wie liebevoll er von seiner Familie und seinem Umfeld immer berichtet hat, wie erfüllend selbst ihre Erinnerung an diese Vergangenheit noch heute ist. Ich kenne sie, Ilona heißt sie, bis heute nicht persönlich. Aber ich bin ihr dankbar für ihre Zeilen und habe sie dafür ins Herz geschlossen. Ein anderer hat sich an meinen Vater als seinen Faustball-Trainer erinnert. Er hat ihn als einen tollen Typ beschrieben, den sie damals verehrt hatten. Und es hat noch viele weitere Rückmeldungen, aufmunternde und wertschätzende, auf mein Tagebuch gegeben.

Danke dafür. Schenken auch Sie Ihre Wertschätzung Menschen in Ihrem Umfeld. Sie werden sehen: Es tut gut.

Und ihr Lichtstrahl am Ende des Tunnels wird immer kräftiger.

Hier lesen Sie die Tagebucheinträge seit Beginn der Coronakrise.

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