Austria

Ein Gipfel mit Ausblick über fünf Täler

Ein unvergleichlicher Fünf-Täler-Panoramablick bietet sich dem Wanderer von der Mondspitze (1967 m). Der Gipfel erhebt sich am Schnittpunkt von Klostertal, Montafon, Brandnertal, Walgau und dem Großen Walsertal in die Höhe, am Fuße des Berges liegen Bludenz und Bürs. Eine Tour auf die Mondspitze erfordert gute Grundkondition sowie Trittsicherheit. Los geht’s vom Wanderparkplatz Tschengla im Gemeindegebiet Bürserberg.

Zwei Varianten
Gleich zu Beginn kann zwischen zwei Streckenvarianten gewählt werden: entweder man wählt den Weg, der zunächst zur Alpe Rona mit Schausennerei führt und folgt von dort der Beschilderung in Richtung Mondspitze. Oder aber man schlägt gleich den markierten Pfad über die Alpwiese ein. Dieser führt ziemlich direkt bergan ohne ausschweifende Serpentinen. Es empfiehlt sich mit einer Wanderung auf die Mondspitze recht zeitig am Vormittag zu starten, um einen Aufstieg bei praller Mittagssonne zu vermeiden.

Auch eine Sonnenaufgangswanderung bietet sich an. Je nach Sonnenstand sollte man hierfür zwischen drei und vier Uhr Früh aufbrechen und dementsprechend mit Stirnlampen ausgerüstet sein. Ist das erste Drittel der Strecke zurückgelegt, kann der Weg auf den aussichtsreichen Gipfel an der Furkla Alpe vorbei und über das Klampera Sättile erfolgen.

Bei der Tour wird der Aufstieg allerdings vom Südwesten über den sogenannten Schillersattel (1847 m) in Angriff genommen. Auch diese Wegvariante ist ausgeschildert und führt zunächst idyllisch durch den Bergwald. In den Morgenstunden erwartet den Wanderer ein regelrechtes Vogelkonzert. Zahlreiche Alpblumen blühen bereits.

Blauer Rücken und Punkte am Bauch
In Senken hat sich Wasser von der Schneeschmelze gesammelt und in den daraus entstandenen Tümpeln tummeln sich verschiedene Vertreter aus dem Reich der Amphibien. Kröten, Frösche und Bergmolche suchen Schutz im kühlen Nass, wenn sich jemand nähert. Nach dem Erwachen aus der Winterstarre im Frühling wandern viele Amphibienarten sofort zu Gewässern, im Falle der Bergmolche handelt es sich dabei bevorzugt um Waldtümpel und -seen.

Während der Paarungszeit weisen die Männchen eine blaue Rückenfärbung auf, ihre Flanken sind schwarz-weiß gepunktet und zum Bauch hin mit blauen Streifen durchsetzt. Die Weibchen sind mit ihrer dunkelgrau-braun-grünen Marmorierung unauffälliger gefärbt. Außerhalb der Laichzeit ist der Bergmolch ein nachtaktives Landtier, das sich nach Einbruch der Dunkelheit auf die Jagd nach Käfern, Regenwürmern und anderer Kleinbeute macht. Den Tag verbringen die Tiere meist in schattigen, kühlen Verstecken. Die Bergmolchbestände sind in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen. Grund dafür sind hauptsächlich die Zerstörung oder Verschmutzung von Kleingewässern.

In dichter besiedelten Gebieten gibt es während der saisonalen Wanderung vom Winterquartier zum Laichplatz viele Amphibienopfer aufgrund des Straßenverkehrs. Der Bergmolch gilt in Österreich als gefährdete Art. Um so wichtiger sind daher Kleinode mitten in der Natur, wo der Mensch (noch) nicht eingegriffen hat.

Wie die Nase von Friedrich Schiller
Nach interessanten Tierbeobachtungen geht es wieder weiter und bald schon hat der Wanderer die Baumgrenze erreicht. Der Schillerkopf (2006 m) tritt imposant ins Blickfeld. Der Name rührt von der Form des Bergprofils her: Von Nordosten aus gesehen erinnern die zerklüfteten Felsen an ein Gesichtsprofil. Aufgrund der großen „Nase“, die der des Dichters Schiller ähneln soll, wurde der Berg von Kessikopf in Schillerkopf umbenannt. Auf der „Nasenspitze“ befindet sich das Gipfelkreuz - der Weg dorthin (blau-weiße Markierung) ist ein hochalpiner Steig und erfordert absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Derzeit erschweren zudem Reste von Schneefeldern den Aufstieg.

Auch deshalb lassen wir heute den Schillerkopf sprichwörtlich links liegen und gehen vom Schillersattel (1847 m) aus nach rechts. Der Pfad führt entlang des Bergrückens mitten durch einen dichten Bewuchs aus Latschenkiefern. Nach ein paar hundert Metern kommt das Gipfelkreuz der Mondspitze in Sichtweite und wenig später ist das Ziel erreicht. Die einzigartige Aussicht lässt die Anstrengung des Aufstiegs bald vergessen. Vom Montafon bis weit ins Rheintal reicht die sie, im Hintergrund sind an einem schönen Tag sogar die Schweizer und Tiroler Berge zu erkennen. Der Abstieg kann über denselben Weg erfolgen oder aber in Richtung Furkla Alpe.

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