Austria

Ehefrau getötet und in Inn geworfen: 20 Jahre Haft

Das damals 31-jährige Opfer galt zunächst als verschwunden. Als nach einigen Tagen der Druck aus dem familiären Umfeld auf den 34-Jährigen immer größer wurde, legte er schließlich ein Geständnis ab. Er gab an, dass er mit selbst geschriebenen Nachrichten vom Mobiltelefon des Opfers zunächst den Verdacht in Richtung einer Selbsttötung seiner Frau habe lenken wollen. Erst mehr als eine Woche nach dem Verschwinden der 31-Jährigen wurde ihre Leiche im Inn gefunden.

„Ich wollte das einfach nicht mehr hören“
Der Angeklagte bekannte sich am Mittwoch vor Gericht schuldig. Seit dem Jahr 2018 habe es immer wieder heftige Streitigkeiten zwischen den Eheleuten gegeben, schilderte der 34-Jährige. Grund dafür waren immer die finanziellen Probleme des Paares. In der Tatnacht war es dann wieder zu einer heftigen Auseinandersetzung gekommen. Seine Frau habe ihn beschimpft und er habe das einfach nicht mehr hören wollen. Nach gegenseitigen Handgreiflichkeiten habe er schließlich ihren Hals gefasst und zugedrückt, sagte der Angeklagte unter Tränen aus.

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Aber sie hat sich nicht mehr gerührt.

Der Angeklagte

„Zugedrückt, bis sie sich nicht mehr bewegte“
„Ich habe zugedrückt, bis sie sich nicht mehr bewegt hat. Wie lange das war, weiß ich nicht“, schilderte der Beschuldigte. Dann habe er zu ihr gesagt, dass sie wieder aufstehen und jetzt keinen Blödsinn machen soll. „Aber sie hat sich nicht mehr gerührt“, schluchzte der 34-Jährige. Weil ihre Augen offen waren, habe er ihr dann noch einen Polster „auf das Gesicht gelegt“. Dass das Würgen des Halses nicht todesursächlich war, habe er erst viel später aus der Anklageschrift erfahren, beteuerte der Angeklagte.

Von Brücke in Fluss geworfen
Anschließend habe er den leblosen Körper in sein Auto gebracht und sei zum Inn gefahren. An einer Brücke habe er sie dann in den Fluss geworfen.

Für sechs Geschworene war es Mord. Nicht rechtskräftiges Urteil: 20 Jahre Haft!

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