Austria

Dublin: Teils gewaltsame Proteste gegen Lockdown

Hunderte Menschen haben am Samstag in der irischen Hauptstadt Dublin teils gewaltsam gegen die im Land herrschenden Lockdown-Maßnahmen demonstriert. Es kam auch zu Zusammenstößen mit der Polizei. Feuerwerkskörper seien auf Beamten geworfen worden, die daraufhin Schlagstöcke einsetzten. 23 Menschen wurden festgenommen. Weitgehend friedliche Proteste gab es auch in Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen. Acht Menschen wurden dort von der Exekutive verhaftet.

Nach Angaben der Polizei erlitten drei Beamte Verletzungen, einer musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der irische Premierminister Micheal Martin verurteilte die gewaltsamen Proteste. Sie offenbarten „einen völligen Mangel an Respekt für die Menschen, die während dieser Pandemie riesige Opfer gebracht haben“, erklärte er mit Blick auf die Restriktionen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

„Unentschuldbare Gewalt“
Es könne „keine Rechtfertigung geben für den Marsch oder die Gewalt, die sich entladen hat“. Vizepremier Leo Varadkar zeigte sich bestürzt. „Gewalt gegen Polizisten oder sonst jemanden ist unentschuldbar“, schrieb er.

Lockdown bis 5. April angekündigt
Die irische Regierung hatte kürzlich angekündigt, die höchste Lockdown-Stufe in dem Land bis mindestens zum 5. April beizubehalten. Die Schulen sollen allerdings schrittweise bereits vom kommenden Monat an wieder geöffnet werden. Anfang Jänner hatte das EU-Land nach Daten der Universität Oxford die höchste Infektionsrate der Welt.

Proteste auch in Dänemark
Zu Demonstrationen kam es am Wochenende auch in Kopenhagen. In der dänischen Hauptstadt sind am Rande von Protesten gegen die Corona-Beschränkungen acht Menschen festgenommen worden. Die Demonstration am Samstagabend verlief nach Polizeiangaben weitgehend friedlich, die acht Festnahmen seien wegen des Einsatzes von Feuerwerk und gewalttätigen Verhaltens erfolgt.

Video: Proteste in Kopenhagen

Die dänische Regierung hatte am Mittwoch angekündigt, einige Corona-Maßnahmen ab Montag zu lockern, die meisten Beschränkungen wurden aber bis zum 5. April verlängert.

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